Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Schrecksekunde

Zehnjähriger an Tankstelle vergessen – Vater und Bruder fahren 140 Kilometer weiter

Zehnjähriger an Tankstelle vergessen – Vater und Bruder fahren 140 Kilometer weiter
Foto: Mit KI erstellt
2 Min. Lesezeit |

140 Kilometer, eine leere Rückbank – und ein Zehnjähriger, der allein an einer Tankstelle auf Hilfe wartet.

Ein zehnjähriger Junge wurde an einer Tankstelle auf der spanischen Autobahn A-66 versehentlich zurückgelassen.

Der Bub war gemeinsam mit seinem Vater, seinem siebenjährigen Bruder und einem Freund des Vaters auf der Reise, als es zu dem Vorfall kam. Der Vater fuhr weiter, ohne zu bemerken, dass sein Sohn nicht mehr im Fahrzeug saß – der Junge wartete derweil allein an der Tankstelle.

Tränen an der Tankstelle

Gegen 20.30 Uhr stieg der Junge aus dem Auto aus, ohne dass die Erwachsenen seine Abwesenheit bemerkten. Der Vater hatte bereits rund 140 Kilometer zurückgelegt, als die Polizei sein Fahrzeug in der Nähe von Hervás in der Extremadura ausfindig machte.

Ein Mitarbeiter der Tankstelle schilderte gegenüber Telecinco: „Das Kind war völlig aufgelöst und hat geweint. Es war richtig verängstigt, und wir haben sofort beschlossen, ihm zu helfen.“ Ein weiterer Angestellter ergänzte: „Wir alle hatten einen riesigen Schrecken. Ich arbeite hier seit fünf Jahren, aber so etwas habe ich noch nie erlebt.“ Gegen 23 Uhr konnte der Junge schließlich wieder mit seiner Familie zusammengebracht werden.

Appell der Polizei

Die Guardia Civil nahm den Vorfall zum Anlass für einen eindringlichen Appell: „Dieser Fall zeigt, wie wichtig es ist, vor der Weiterfahrt zu kontrollieren, ob wirklich alle wieder im Auto sitzen – besonders, wenn Kinder dabei sind.“

Ein kurzer Blick vor dem Losfahren hätte genügt, um die Situation zu verhindern. Gerade für Familien mit Kindern gilt diese einfache Vorsichtsmaßnahme als unverzichtbar.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen