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Sabotageakt

Drohnen-Anschlag auf Leipzig: Russland-Agenten enttarnt – Moskau tobt

Drohnen-Anschlag auf Leipzig: Russland-Agenten enttarnt – Moskau tobt
Foto: epa/FILIP SINGER
2 Min. Lesezeit |

Ein Drohnenangriff, zwei Verdächtige, eine diplomatische Eskalation – der Vorfall am Flughafen Leipzig hat Folgen weit über Deutschland hinaus.

Nach einem versuchten Drohnen-Sprengstoffanschlag auf den Flughafen Leipzig hat die deutsche Justiz Ermittlungen gegen zwei Männer aufgenommen, die mutmaßliche Verbindungen nach Russland und Belarus aufweisen.

Bei dem Vorfall am Flughafen Leipzig wurden Drohnen als Angriffsmittel eingesetzt – ein Anschlag, der nach Einschätzung der Behörden nur knapp eine schwere Katastrophe verhindert hat. Die deutsche Bundesregierung macht den Kreml für die Attacke verantwortlich; Moskau weist diese Vorwürfe entschieden zurück.

Zwei Verdächtige

Im Fokus der Ermittlungen stehen zwei Verdächtige: ein in Russland geborener Mann, der mit einem lettischen Reisedokument unterwegs war, sowie ein belarussischer Staatsbürger, der einen russischen Pass besitzt. Dem ersten Verdächtigen wird vorgeworfen, Ende Juli über den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) nach Deutschland eingereist und das Land zwei Tage vor dem Anschlag wieder verlassen zu haben. Den zweiten Tatverdächtigen identifizierten die Ermittler anhand von DNA-Spuren, die bereits in Litauen und Finnland mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung gebracht worden waren.

Russlands Reaktion

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stufte die beiden Männer als „Low-Level-Agenten“ ein und stellte eine direkte Verbindung zu russischen staatlichen Stellen her. Russland hingegen weist jede Mitverantwortung von sich und wertet die Anschuldigungen als „Provokation“. Als diplomatische Reaktion auf die deutschen Vorwürfe bestellte das russische Außenministerium den Geschäftsträger der deutschen Botschaft in Moskau ein.

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KO KOSMO-Redaktion
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