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Amoklauf

Nach Schüssen bei Techno-Party: Behörden stufen den Vorfall als Amoklauf ein

Nach Schüssen bei Techno-Party: Behörden stufen den Vorfall als Amoklauf ein
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

Eine Techno-Party in der Schweiz endet in einer Tragödie – eine junge Frau stirbt, ein Mann stellt sich der Polizei.

Bei einer Schießerei auf einer Rave-Party im schweizerischen Aarau ist in der Nacht auf Sonntag eine Frau ums Leben gekommen. Mehrere weitere Personen wurden verletzt.

Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags auf einem Techno-Musikevent beim Aargauischen Rennverein. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich die Veranstaltung bereits ihrem Ende, auf dem Gelände befanden sich noch mehr als 100 Menschen.

Amoklauf in Aarau

Eine 22-jährige Frau mit italienischen Wurzeln wurde durch Schüsse tödlich getroffen, fünf weitere Personen erlitten Verletzungen. Eine zusätzliche Person wurde durch einen Abpraller verletzt. Die Behörden stufen den Vorfall als Amoklauf ein.

Nach Angaben der Kantonspolizei Aargau waren die fünf verletzten Personen im Alter zwischen 24 und 31 Jahren leicht bis schwer verletzt, wurden in Spitäler bzw. Krankenhäuser gebracht und befanden sich nicht in Lebensgefahr.

Als mutmaßlicher Täter gilt ein 43-jähriger Schweizer, der sich am Montag selbständig bei der Polizei stellte und daraufhin festgenommen wurde. Bei ihm wurden eine Kalaschnikow sowie zwei Pistolen sichergestellt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden bei der Tat mit einer 9-Millimeter-Pistole und einem Sturmgewehr des Typs AK-74 insgesamt über 40 Schüsse abgegeben.

Staatsanwalt Christoph Ruedi erklärte, der Mann habe allein gehandelt: „Er hatte keine Mitwisser oder Mittäter.“ Die Ermittlungen richten sich auf vorsätzliche Tötung, Mord sowie Verstöße gegen das Waffengesetz.

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KO KOSMO-Redaktion
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