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Konfrontation

Hormus-Eskalation: USA zerstören drei iranische Tanker

Hormus-Eskalation: USA zerstören drei iranische Tanker
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2 Min. Lesezeit |

In der Straße von Hormus eskaliert ein Konflikt, dessen Folgen weit über die Region hinausreichen – und Millionen Menschen direkt betreffen.

Die iranische Revolutionsgarde und die US-Streitkräfte haben sich in der Straße von Hormus gegenseitig angegriffen – eine Eskalation, die die ohnehin angespannte Lage zwischen Teheran und Washington auf eine neue Stufe hebt und die gesamte Region in Alarmbereitschaft versetzt.

Die Revolutionsgarde nahm nach einem Angriff der US-Armee mehrere Schiffe in der strategisch bedeutsamen Meerenge ins Visier – darunter Schiffe, die nach iranischer Lesart auf nicht genehmigten Routen unterwegs waren. Die USA reagierten mit der Zerstörung von drei iranischen Öltankern. CENTCOM (US-Zentralkommando) bestätigte den Einsatz und bezeichnete die betroffenen Schiffe als Teil eines milliardenschweren Schattennetzwerks.

Gegenseitige Drohungen

Das iranische Außenministerium verurteilte die Angriffe der USA als „illegale und aggressive Handlungen“ und drohte mit einer Verschärfung der Reaktion. CENTCOM-Chef Admiral Brad Cooper ließ an der Haltung Washingtons keinen Zweifel: „Wenn sie auf zwei unserer Schiffe schießen, werden wir ihnen einen noch höheren wirtschaftlichen Preis auferlegen – indem wir drei ihrer Schiffe ausschalten.“ Die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO gab trotz Anfragen keine offizielle Stellungnahme ab.

Globale Auswirkungen

Die Eskalation trifft eine Region, die für den globalen Energiemarkt von zentraler Bedeutung ist. Die Straße von Hormus gilt als eines der wichtigsten Nadelöhre im weltweiten Öltransport – Störungen dort wirken sich unmittelbar auf die internationalen Rohstoffmärkte aus. Täglich passieren rund 20 Millionen Barrel Öl die Meerenge, was etwa 20 Prozent des weltweiten Verbrauchs an Petroleumflüssigkeiten und rund einem Viertel des globalen seegestützten Ölhandels entspricht.

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KO KOSMO-Redaktion
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