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Absturz

Helikopter stürzt ab: Fünf Menschen tot – medizinische Hilfe gefährdet

Helikopter stürzt ab: Fünf Menschen tot – medizinische Hilfe gefährdet
Foto: istock
2 Min. Lesezeit |

Fünf Tote, eine abgelegene Dschungelregion – und Tausende Menschen, die nun auf lebensnotwendige Hilfe warten müssen.

In der abgelegenen Region Sarawak im Nordwesten Borneos ist ein Helikopter des Versorgungsdienstes der Fliegenden Ärzte abgestürzt. Alle fünf Menschen an Bord kamen ums Leben. Die Unglücksstelle befindet sich auf einem entlegenen Flugplatz rund 315 Kilometer südöstlich von Miri.

Katastrophenschutzleiter Galong Luang bestätigte den Tod aller Insassen. Nach Angaben des malaysischen Gesundheitsministeriums befanden sich zum Zeitpunkt des Absturzes ein Pilot, eine Ärztin (medizinische Offizierin), ein Assistenzarzt sowie zwei Krankenpflegerinnen des Gesundheitsministeriums an Bord. Die Absturzursache ist noch ungeklärt, eine offizielle Untersuchung wurde eingeleitet.

Versorgung gefährdet

Die Fliegenden Ärzte spielen für die medizinische Versorgung indigener Gemeinschaften in der Region eine unverzichtbare Rolle. Im Abstand von ein bis zwei Monaten werden abgelegene Siedlungen angeflogen, um dort notwendige medizinische Behandlungen durchzuführen. Durch den Verlust des Helikopters drohen erhebliche Verzögerungen bei der Gesundheitsversorgung dieser Bevölkerungsgruppen.

Ermittlungen laufen

Die Behörden haben angekündigt, den Absturz umfassend zu untersuchen. Die malaysische Luftfahrtbehörde (Civil Aviation Authority of Malaysia, CAAM) teilte offiziell mit, dass es sich bei dem verunglückten Helikopter um eine BO-105-Maschine mit dem Kennzeichen 9M-LLF handelte. Die Luftunfalluntersuchungsbehörde (Air Accident Investigation Bureau, AAIB) des Verkehrsministeriums untersucht den Absturz gemäß Teil XXVI der Civil Aviation Regulations 2016. Dabei sollen auch die geltenden Sicherheitsprotokolle für den Helikopterbetrieb in der Region überprüft und Maßnahmen zur Vermeidung künftiger Unglücke erarbeitet werden.

In sozialen Netzwerken verbreitete Videoaufnahmen zeigen, dass kurz vor dem Aufprall Rauch aus dem Hubschrauber austrat – ein Umstand, der für die laufenden Ermittlungen von Bedeutung sein dürfte.

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KO KOSMO-Redaktion
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