Meta hat mit „Muse“ einen persönlichen KI-Agenten vorgestellt, der Nutzern dabei helfen soll, alltägliche Aufgaben zu bewältigen.
Der Agent ist in der Lage, E-Mails zu verwalten, Reisen zu buchen und Online-Einkäufe abzuwickeln. Jede einzelne Aktion setzt dabei eine ausdrückliche Bestätigung durch den Nutzer voraus. „Muse“ läuft in einer isolierten virtuellen Maschine, während ein sogenannter Sentinel-Agent sämtliche Aktivitäten überwacht und so die Datensicherheit gewährleisten soll.
Verfügbarkeit & Kosten
„Muse“ eröffnet Nutzern weitreichende Möglichkeiten zur Automatisierung von Alltagsaufgaben. Meta hat den Dienst am 8. September 2026 in den USA gestartet und stellt ihn dort über eigene Apps für Android und iOS, über eine Webanwendung sowie über WhatsApp zur Verfügung. Der Basisdienst ist kostenlos zugänglich; für eine intensivere Nutzung bietet Meta zwei kostenpflichtige Abonnements zu 20 beziehungsweise 100 US-Dollar monatlich an.
Datenschutz-Bedenken
Ungeachtet der eingebauten Sicherheitsmechanismen bleiben Datenschutzbedenken bestehen – nicht zuletzt angesichts der Vorgeschichte des Konzerns. Im Zuge des Cambridge-Analytica-Skandals zahlte Meta im Dezember 2022 einen Vergleich in Höhe von 725 Millionen US-Dollar nach einer Sammelklage; bereits 2019 war das Unternehmen mit einer Strafe von fünf Milliarden US-Dollar wegen Datenschutzverstößen belegt worden. Diese Bilanz nährt Zweifel daran, wie verlässlich die aktuellen Datenschutzvorkehrungen des Konzerns tatsächlich sind.
Derzeit ist „Muse“ ausschließlich in den USA verfügbar, was die unmittelbare Relevanz für Nutzer außerhalb des amerikanischen Marktes vorerst einschränkt.