Beim Ironman 70.3 in Poreč endet ein Wettkampftag tragisch – und es ist nicht das erste Mal an diesem Ort.
Beim Ironman 70.3 im kroatischen Poreč ist am Sonntag, dem 18. Oktober, ein 54-jähriger slowenischer Teilnehmer ums Leben gekommen. Der Mann brach während der Schwimmdisziplin zusammen; die alarmierten Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen. An dem Wettkampf, der aus 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen besteht, nahmen rund 2.200 Athletinnen und Athleten aus etwa 70 Ländern teil.
Die Veranstalter des Plava Laguna Ironman 70.3 bestätigten den Vorfall und sprachen der Familie sowie den Freunden des Verstorbenen ihr Beileid aus. Die istrische Polizei stellte fest, dass es sich bei dem Opfer um einen 1972 geborenen slowenischen Staatsbürger handelt. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet.
Sicherheit im Fokus
Der Tod des Slowenen rückt die Sicherheitsfrage bei Ausdauersportveranstaltungen erneut in den Mittelpunkt. Bereits 2024 hatte sich beim selben Event ein vergleichbarer Vorfall ereignet, als ein 50-jähriger Brite während des Schwimmens verstarb. Die körperlichen Risiken derartiger Wettkämpfe stehen damit einmal mehr im Fokus – auch mit Blick auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der südosteuropäischen Diaspora, die regelmäßig bei solchen Rennen vertreten sind.