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STUDIE

Corona-Mutation soll Kinder besonders treffen

Corona-Mutation soll Kinder besonders treffen
Symbolbild (FOTO: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

Britischen Wissenschaftlern zufolge gibt es Anhaltspunkte dafür, dass die neue Corona-Mutation für Kinder möglicherweise ansteckender ist als bisherige Varianten.

Vor einigen Tagen wurde eine Mutation des Coronavirus in Großbritannien entdeckt, die um circa 70 Prozent ansteckender sein soll (KOSMO berichtete). Britische Wissenschaftler begannen bereits die neue Virus-Variante zu untersuchen und kamen dabei zu einem beunruhigenden Ergebnis: Die Mutation scheint für Kinder ansteckender als bisherige Varianten zu sein.

„Kinder möglicherweise genauso anfällig wie Erwachsene“
Die Forschergruppe rund um Neil Ferguson vom Imperial College London, Mitglied der Expertengruppe New and Emerging Respiratory Virus Threats Advisory Group (Nervtag), fand Anhaltspunkte dafür, dass die Corona-Mutation eine höhere Neigung habe, Kinder zu infizieren. Die „Bild“-Zeitung berichtet weiter, dass der genaue Mechanismus jedoch noch unklar sei, aber „Aber wir sehen es anhand der Daten“, so die Forscher.

Die Mutation betrifft laut der Gruppe die Art, wie das Virus in eine Zelle eindringt. Das kann bedeuten, dass „Kinder möglicherweise genauso anfällig sind auf dieses Virus wie Erwachsene“.

WHO: „ Die Situation ist nicht außer Kontrolle“
Die neue Coronavirus-Variante ist neben Großbritannien auch bereits in Australien, Island, Italien, den Niederlanden und Dänemark aufgetaucht. Jedoch seien es bisher – mit Ausnahme von Dänemark – noch Einzelfälle, wie die Coronavirus-Expertin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Maria van Kerkhove, am Montag in Genf berichtete.

Es bestehe noch kein Grund zur Sorge, denn das Virus könne auch in der neuen Variante unter Kontrolle gebracht werden, wie vom WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan betont wird: „Die Situation ist nicht außer Kontrolle.“ Dennoch: „Wir müssen uns aber noch mehr anstrengen. Das Virus kann gestoppt werden.“ Schutzmaßnahmen wie Distanz halten, direkte Kontakte vermeiden und Händewaschen seien auch bei der neuen Variante genau die richtigen, um Ansteckungen möglichst zu vermeiden, so die WHO-Experten.

Quellen und Links:

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KO KOSMO-Redaktion
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