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ITALIEN

Corona-Mutation: Erste Infektion in Österreichs Nachbarland

Symbolbild (FOTOS: iStockphotos)

Nach der Entdeckung einer neuen Variante des Coronavirus in Großbritannien erreicht die deutlich ansteckendere Mutation nun auch das erste Nachbarland Österreichs.

Am Wochenende gab es erstmals Berichte über eine neuartige Mutation des Coronavirus in Großbritannien. Diese Corona-Variante solle um circa 70 Prozent ansteckender sein und viel schneller um sich greifen. Daher sprachen Sonntag bereits erste Länder – etwa die Niederlande, Deutschland und Bulgarien – ein Einreiseverbot für Menschen aus Großbritannien aus.

Auch in Österreich wird ein Landeverbot für Flüge aus Großbritannien verhängt. „Die Details dazu werden aktuell erarbeitet“, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Doch kommt das möglicherweise zu spät!? Denn am Montagmorgen wurde die neue Corona-Variante bereits im ersten Nachbarland Österreichs entdeckt.

Die neue Variante des Coronavirus, die in Großbritannien entdeckt wurde, bereitet Behörden weiterhin Sorgen. Inzwischen wurden außerhalb des Vereinigten Königreichs schon insgesamt neun Fälle in Dänemark und je einer in den Niederlanden und Australien entdeckt.

Nun wurde die neue Virus-Variante in einem weiteren Land nachgewiesen – Österreichs Nachbarland Italien! Die Mutation wurde bei einem italienischen Patienten entdeckt, der mit einer zweiten Person in den vergangenen Tagen von Großbritannien nach Rom zurückgekehrt war. Der Patient befindet sich nun in Quarantäne.

„Kein Grund für Alarm“
Um das Virus einzudämmen, gilt seit Sonntag in der Hauptstadt London und weiten Teilen Südostenglands ein harter Shutdown mit Ausgangssperren, auch über die Feiertage. Premier Boris Johnson hat für mehr als 16 Millionen Menschen bereits das Weihnachtsfest abgesagt. Niemand darf mehr aus dem Haus. Es könnte auch sein, dass die schärferen Maßnahmen „in den kommenden Monaten“ in Kraft blieben.

Die neue Corona-Mutation soll um 70 Prozent ansteckender sein als die bekannte Form. Experten sind aber zuversichtlich, dass die Impfstoffe auch gegen die in Großbritannien entdeckte Virus-Variante wirken: „Ich sehe da derzeit keinen Grund für Alarm“, erklärt etwa Richard Neher vom Biozentrum der Universität Basel.

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