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VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN

Lehrer leugnet Corona in Schule – gefeuert

Lehrer leugnet Corona in Schule – gefeuert
KOSMO Grafik (FOTO: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

Im Juni wurde einem 64-jährigen Lehrer gekündigt, nachdem er in der Schule Verschwörungstheorien über das Coronavirus verbreitet hatte.

In Hessen (Deutschland) wurde einem 64-jährigen Lehrer gekündigt, der vor seinen Schülern einer Berufsschule in Groß-Gerau die Existenz von Corona leugnete. Er soll bereits im November 2020 vom staatlichen Schulamt abgemahnt worden sein. Doch das hielt den Mann nicht davon ab, weiterhin Verschwörungstheorien zu verbreiten. Der Lehrer behauptete, die Pandemie sei eine Lüge und eine Verschwörung der Pharmaindustrie. Zudem soll er den Mund-Nasenschutz nicht korrekt getragen und auch seinen Schülern gesagt haben, das Tragen von Masken sei völlig nutzlos.

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Kündigung im Juni
Schließlich wurde der 64 Jahre alte Lehrer am 17. Juni gekündigt. Daraufhin legte der Mann Klage gegen seine Entlassung ein. Die Kündigung wurde vom Arbeitsgericht Darmstadt abschließend geprüft. Doch auch das Gericht kam nach der Einvernahme mehrerer Zeugen zu dem Schluss, dass die Entlassung rechtens war. Der Kläger würde nicht einsehen, dass „Arbeitsschutzvorschriften unabhängig von seinen persönlichen Ansichten einzuhalten sind“, so der Urteilsbeschluss.

Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, sei zu befürchten, dass der Lehrer weiterhin offenkundige Tatsachen als diskutierbare Meinungsäußerungen bewerten wird, sollte er an die Schule zurückkehren. Dadurch würde er die Schüler verunsichern und so die Durchsetzung des rechtlich zwingend vorgegebenen Infektions- und Arbeitsschutzes gefährden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Eine Berufung am Hessischen Landesarbeitsgericht ist möglich.

Quellen und Links:

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KO KOSMO-Redaktion
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