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Krise

Asylgipfel entscheidet: Geld für Bürger, die Flüchtlinge aufnehmen

(FOTO: iStock/vichinterlang)
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Der österreichische Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) und die Länderchefs berieten sich gestern in einem Asylkrisengipfel, zur Lage der im Inland ansässigen Asylwerber.

Die Unterbringung von Asylwerbende gestaltet sich in Österreich mittlerweile schwierig. Denn aufgrund mangelnder Flüchtlingsquartiere, wurden in einigen Bundeländern Zelte zur Verfügung gestellt, was politische Diskussionen auslöste und zivile Proteste auslöste. Aufgrund dieser Entwicklungen wurde der Asylkrisengipfel am Mittwoch in Wien abgehalten. Im Zuge der Gespräche konnte man sich allerdings nicht einigen. Der Krisengipfel ging ohne Ergebnisse über die Bühne.

Die Lösung des Bundes: alle Bundesländer sollen die Aufnahme der Flüchtlinge gerecht verteilen, denn in Wien und im BUrgenland wird es eng. Doch die übrigen sieben BUndesländer streuben sich. Sie wollen keine Zeltlager und schon garkeine fixen Quartiere für Asylanten mehr bereit stellen.

Teuerungsausgleich

Um dieser Entwicklung allerdings entgegen zu wirken, habe man am Krisengipfel von einem Teuerungsausgleich gesprochen. Für Privatpersonen, die Flüchtlinge aufnehmen, soll es demnach künftig einen Geldbonus geben.

So sollen alle Personen, die Asylanten aufnehmen, eine nach Personenzahl gestaffelte Geldleistung erhalten. Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz, Caritas und Diakonie unterstützen diesen Plan.

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