Rapid Wiens Strategie
Rapid Wien kann mit solchen Summen nicht ohne Weiteres mithalten, verfolgt jedoch eine alternative Strategie. Der Wiener Klub plant, Arnautovic im ersten Jahr ein Gehalt von einer Million Euro anzubieten und die restliche Summe durch gesteigerte Einnahmen bei Tickets, Trikotverkäufen und Sponsorengeldern zu refinanzieren. Wie aus Vereinskreisen zu erfahren ist, stellt dieses Angebot bereits das absolute finanzielle Maximum für Rapid dar und würde die bestehende Gehaltsstruktur des Klubs deutlich sprengen. Die Klubführung hat klargestellt, dass Nachverhandlungen ausgeschlossen sind, womit die wirtschaftlichen Grenzen des Vereins deutlich werden.
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Belgrads Champions-League-Pläne
Die Verantwortlichen von Roter Stern verfolgen die Entwicklungen aufmerksam. Der serbische Traditionsverein will sich für die Champions League verstärken und setzt dabei auf routinierte Akteure. Neben Arnautovic soll auch der ebenfalls ablösefreie Dusan Tadic (36) zum Kader stoßen. Besonders brisant: Erst im vergangenen Oktober stand Arnautovic noch für Inter Mailand auf dem Platz und traf in der Königsklasse beim deutlichen 4:0-Erfolg gegen seinen möglichen neuen Arbeitgeber.
Aus österreichischer Perspektive blickt man gespannt auf die Entscheidung des Stürmers: Kehrt er in seine Heimatstadt Wien zurück oder folgt er dem Ruf des serbischen Spitzenklubs? Für Rapid wäre die Verpflichtung trotz der erhofften zusätzlichen Einnahmen aus Merchandising und Ticketing ein erhebliches wirtschaftliches Wagnis, da derartige Zusatzeinnahmen in dieser Größenordnung für den Verein bislang nicht realisiert wurden.
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