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Transfercoup

Arnautovic-Hammer: Rapids geheimer Finanzierungsplan enthüllt

Arnautovic-Hammer: Rapids geheimer Finanzierungsplan enthüllt
(FOTO: EPA-EFE/DANIEL DAL ZENNARO)
3 Min. Lesezeit |

Rapid Wien träumt vom großen Coup: Trotz knapper Kassen jagt der Traditionsklub ÖFB-Star Arnautovic und bastelt an einem ausgeklügelten Finanzierungsplan.

Marko Arnautovic bleibt für Rapid Wien ein heißes Eisen im Transferfeuer. Der Hütteldorfer Traditionsklub hält unbeirrt am Plan fest, den ÖFB-Rekordnationalspieler in die eigenen Reihen zu locken – trotz der finanziellen Hürden, die sich vor dem Verein auftürmen. Beim Trainingsauftakt sprach Neo-Coach Peter Stoger Klartext: „Mit der Kohle werden wir ihn nicht locken können.“ Dennoch steht Arnautovic ganz oben auf der Wunschliste der Grün-Weißen, die hinter den Kulissen intensiv an einer Lösung feilen.

Wie der Kurier berichtet, würde die Unterschrift des 36-Jährigen mit rund drei Millionen Euro brutto pro Saison zu Buche schlagen – eine Summe, die für Rapid-Verhältnisse an die Schmerzgrenze geht.

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Finanzierungsplan entwickelt

Um den Transfercoup dennoch zu landen, schmiedet der Verein einen ausgeklügelten Finanzierungsplan. Ein Drittel der Gehaltskosten könnte Rapid aus eigener Kraft stemmen. Ein weiteres Drittel soll durch zusätzliche Einnahmen gedeckt werden: mehr verkaufte Saisonkarten, gesteigerte VIP-Ticket-Verkäufe, höhere Zuschauerzahlen und ein wachsender Werbewert für den gesamten Klub stehen auf der Habenseite.

Auch der Verkauf von Trikots – idealerweise mit Arnautovics Namen und der Nummer 7 – soll die Kassen klingeln lassen.

Sponsoren gesucht

Für das letzte Drittel der Finanzierung setzt Rapid auf die Unterstützung von Großsponsoren. Drei bis vier zusätzliche Geldgeber könnten rund eine Million Euro in die Vereinskasse spülen. Die Bundesliga-Regularien eröffnen dabei einen interessanten Spielraum: Pro Mannschaft darf ein Spieler einen Extrasponsor auf der Brust tragen, der von Spieltag zu Spieltag wechseln kann.

Obwohl Rapid den Transfer aus eigener Kraft finanziell nicht stemmen kann, bleibt Arnautovic in Hütteldorf weiterhin das beherrschende Thema – und die Suche nach kreativen Lösungen läuft auf Hochtouren.

Sportlicher Wert vs. Spielerwille

Sportlich hätte Arnautovic für Rapid zweifellos noch viel zu bieten. In der abgelaufenen Saison bewies er bei Inter Mailand mit sieben Treffern in 28 Pflichtspielen weiterhin seine Torgefahr – trotz wiederkehrender Verletzungsprobleme. Sein ehemaliger Teamkollege Marc Janko attestiert dem 36-Jährigen nach wie vor die Fähigkeit, auf hohem Niveau zu spielen, sofern er regelmäßige Einsatzzeiten bekommt.

Doch während Rapid die finanziellen Hürden zu überwinden versucht, deuten aktuelle Berichte darauf hin, dass Arnautovic selbst andere Pläne verfolgt. Nach seinem Vertragsende bei Inter Mailand sollen für den Stürmer vor allem Angebote aus Saudi-Arabien oder von Roter Stern Belgrad interessant sein. Trotz der Gespräche mit dem Arnautovic-Management scheint ein Wechsel nach Hütteldorf aktuell eher unwahrscheinlich.

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KO KOSMO-Redaktion
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