Start NEWS PANORAMA Coronavirus: Polizei warnt vor dreisten Betrugsmaschen
WARNUNG

Coronavirus: Polizei warnt vor dreisten Betrugsmaschen

(FOTOS: iStockphoto)

In den vergangenen Tagen schickte das Bundeskriminalamt mehrere Warnungen aus. Derzeit seien diverse Betrüger unterwegs, die versuchen die Ausnahmesituation im Land auszunützen.


Die Polizei berichtet von einigen Fällen von Betrügern, die im Stadtgebiet von Klagenfurt bei älteren Personen an der Eingangstür läuten und angeben, dass eine Überprüfung der Brandmelder notwendig sein. Mit dieser Masche versuchen sich die Betrüger Zugang zu den Häusern und Wohnungen zu verschaffen.

Auch wenn es derzeit noch keine Geschädigte gibt, plädiert das Bundeskriminalamt, wachsam zu sein. Ebenso wurde betont, dass es aufgrund der Coronakrise keine Kontrollen der Rauchmelder gebe. Die Stadtwerke raten, im Zweifelsfall den Kundendienst anzurufen. Ebenso wird geraten, die Polizei über versuchts Betrugsfälle sofort zu informieren.

Falsche Polizisten unterwegs
Ferner gibt es Meldungen, dass bis dato Unbekannte versuchen, vor allem ältere Personen via Telefon zu betrügen. Sie geben sich während des Telefonats als vermeintliche Polizeibeamte aus und reden ihren Opfern ein, dass es in der Nachbarschaft kürzlich zu Einbrüchen gekommen sei. Sie bitten die Opfer dann darum, Geld und Wertsachen in Verwahrung nehmen zu dürfen. Das Bundeskriminalamt warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

Unsicher E-Mails
In den kommenden Tagen wurden mehrere Fälle bekannt, in welchen Arbeitnehmer, die sich derzeit im Home Office befinden, aber auch andere Privatpersonen Fake-Nachrichten via E-Mail bekommen haben.

Es werden vermehrt Links zu Websites verschickt, die vermeintlich vom Arbeitgeber, oder gar der Hausbank stammen. Insofern man diese Websites anklickt, oder gar Programme von dort auf seinem PC installiert, besteht die Gefahr, dass Passwörter und andere persönliche und sensible Daten gestohlen werden.

Insofern man solch eine E-Mail erhalten hat und doch unabsichtlich einen Link angeklickt hat, bzw. sich unsicher ist, wird geraten seine Zugangstaten zu ändern und den Fall zu melden.