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AB 1. APRIL

Rauchen wird wieder teurer!

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(FOTO: iStock)

Ab 1. April tritt ein neues Tabaksteuermodell in Kraft und sorgt für einen bemerkbaren Preisanstieg bei Zigaretten.

Immer mehr Menschen geben das Rauchen auf. Besonders seit dem Rauchverbot in der Gastronomie und der Einführung von CBD-Produkten wird die Zigarette immer unbeliebter.

Durch die absteigende Nachfrage sieht sich die Tabakindustrie nun gezwungen die Preise um rund 20 Cent zu erhöhen. Der Endkonsument wird sich zwar nicht freuen, dafür aber die heimischen Trafikanten: “In Maßen steigende Preise sorgen dafür, dass die Trafikanten besser verdienen”, erklärt Trafikanten-Obmann Josef Prirschl im Pressegespräch am Dienstag. Er hält die leichte Erhöhung für „marktverträglich“. Mehr dürfte die Packung aber nicht kosten, da sonst die Tendenz zur Schmuggelware steigt.

Der Markt sei rückläufig und die Trafikanten daher auf die Preiserhöhung angewiesen. “Bis 2030 werden wir 30 Prozent der Mengen verlieren”, prognostiziert Prischl und beruft sich dabei auf die Schätzungen des europäischen Markts.

Das Rauchverbot in der Gastronomie, das seit 1. November 2019 in Kraft getreten ist, soll den Absatz um etwa 4 Prozent verringert haben. Alleine der November soll ein Minus von fast 10 Prozent eingebracht haben. Den größten Verlust verzeichneten laut Prischl, Shisha-Lokale und Trafiken die in eine Zusammenarbeit mit Diskotheken gehabt haben.

Die Zukunft läge im Verkauf von CBD-Produkten, Cannabis das einen THC-Gehalt unter 0,3 Prozent aufweist. Dieser Grenzwert sei derzeit in Österreich erlaubt und legal konsumierbar. “In Hanfshops gibt es weder einen Jugendschutz noch eine Produktsicherheit”, so der Trafikanten-Obmann und betont, dass er den Verkauf der Ware daher den Trafiken überlassen würde.