Erkältungsviren verbreiten sich schnell – oft noch bevor die ersten Anzeichen einer Erkrankung überhaupt spürbar sind. Wer sich angesteckt hat, fragt sich zu Recht: Wie lange bin ich für andere gefährlich?
Höchste Ansteckungsgefahr
Die Ansteckungsgefahr beginnt bereits kurz vor dem Einsetzen der ersten Symptome. Am höchsten ist sie in den ersten zwei bis drei Tagen nach Symptombeginn. Übertragen werden die Viren durch Husten, Niesen, Sprechen und Atmen – vor allem in Räumen, die nicht ausreichend belüftet sind.
Im Verlauf der ersten Krankheitswoche lässt die Ansteckungsgefahr in der Regel nach, wobei das von Mensch zu Mensch verschieden ist. Kinder sowie Personen mit einem geschwächten Immunsystem können dabei deutlich länger ansteckend bleiben als andere.
Rückkehr ins Sozialleben
Als einfache Orientierung gilt: Wer sich krank fühlt, sollte zu Hause bleiben. Ist man seit mindestens 24 Stunden ohne den Einsatz fiebersenkender Mittel fieberfrei und die Beschwerden lassen erkennbar nach, kann man schrittweise wieder am sozialen Leben teilnehmen.
Dabei empfiehlt sich weiterhin sorgfältige Handhygiene, ausreichend Abstand zu anderen und eine gute Belüftung der Räume, um das verbleibende Restrisiko gering zu halten. Bei engem Kontakt kann das Tragen einer gut sitzenden Maske zusätzlichen Schutz bieten.
Ein länger anhaltender Husten nach einer Erkältung ist übrigens kein verlässliches Zeichen dafür, dass man noch ansteckend ist.