Eine neue Corona-Variante hält die WHO in Atem – und Österreich bereitet sich bereits auf den nächsten Herbst vor.
Die Weltgesundheitsorganisation hat die Omikron-Untervariante XFG in die Kategorie der besonders beobachteten Virusvarianten aufgenommen. Obwohl diese Mutation des Coronavirus weltweit für Aufmerksamkeit sorgt, wird sie bislang nicht mit schwereren Krankheitsverläufen in Verbindung gebracht. Für den Herbst 2026 sind in Österreich angepasste Impfstoffe geplant, die gezielt auf die Viruslinien LP.8.1 und XFG ausgerichtet sein werden.
Symptome & Risikogruppen
Eine Infektion mit XFG äußert sich in Symptomen, die typischen Atemwegserkrankungen ähneln – darunter Fieber, Kopfschmerzen, Schnupfen und Müdigkeit. Allein auf Basis dieser Beschwerden lässt sich jedoch nicht feststellen, ob tatsächlich diese spezifische Variante vorliegt. Für bestimmte Bevölkerungsgruppen wird eine Auffrischungsimpfung empfohlen, um schwere Verläufe zu verhindern: Dazu zählen Menschen ab 60 Jahren, Schwangere, Personen mit chronischen Erkrankungen oder geschwächtem Immunsystem sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen.
Kombinierter Impfschutz
Wer unter Atemnot leidet, anhaltend hohes Fieber hat oder eine deutliche Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands bemerkt, sollte ohne Verzögerung ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Darüber hinaus besteht in Österreich die Möglichkeit, die Corona- und die Grippeimpfung gleichzeitig zu erhalten – ein Aspekt, der besonders im Herbst relevant ist, wenn beide Erkrankungen saisonal zunehmen.
Gerade für ältere und gesundheitlich vorbelastete Menschen stellt diese kombinierte Schutzmaßnahme eine sinnvolle Option dar, um schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden.