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Eskalation

Floridsdorf: Alkohol, Wut und Pistole – Niemand ahnte, dass es so eskaliert!

Floridsdorf: Alkohol, Wut und Pistole – Niemand ahnte, dass es so eskaliert!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Mit 1,4 Promille im Blut griff ein Hausbesitzer zur Waffe und schoss auf Arbeiter. Nach einem Großeinsatz der Polizei sitzt der 52-Jährige nun in U-Haft.

Ein 52-jähriger Mann befindet sich seit Dienstag in Untersuchungshaft, nachdem er auf einen Arbeiter in Wien-Floridsdorf geschossen hatte. Die Behördensprecherin Nina Bussek bestätigte, dass gegen den Verdächtigen wegen versuchten Mordes, absichtlicher schwerer Körperverletzung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt wird. Als Grund für die Verhängung der U-Haft wurde Tatbegehungsgefahr angeführt.

Der Zwischenfall entwickelte sich aus einer Auseinandersetzung zwischen dem Hausbesitzer und insgesamt acht rumänischen Arbeitern, die auf seinem Grundstück tätig waren. Medienberichten zufolge könnte der Streit im Zusammenhang mit der Bezahlung für durchgeführte Reparaturarbeiten stehen. Zum Zeitpunkt der Tat wies der 52-Jährige einen Alkoholwert von 1,4 Promille auf.

Schuss auf Fahrzeug

Er feuerte auf das Fahrzeug der Männer und beschädigte dabei mit einem Projektil die Heckscheibe des Wagens. Die Wiener Landespolizeidirektion gab bekannt, dass es sich bei den betroffenen Personen um rumänische Wanderarbeiter handelt. Derzeit wird untersucht, ob diese möglicherweise in betrügerische Aktivitäten verwickelt waren.

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Polizeieinsatz folgte

Festgestellt wurde bereits, dass keiner der Männer einen Gewerbeschein vorweisen konnte. Die Schussabgabe löste einen umfangreichen Polizeieinsatz aus. Spezialeinheiten umstellten das Haus des österreichischen Staatsbürgers.

Kurz nach 15.00 Uhr stellte sich der Mann den Behörden und zeigte sich bei seiner Festnahme hinsichtlich der Schussabgaben geständig.

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KO KOSMO-Redaktion
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