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Hausbrand

Hausbesitzer will nur Dacheis schmelzen – Fackelt ganzes Haus ab

Hausbesitzer will nur Dacheis schmelzen – Fackelt ganzes Haus ab
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Mit einem Bunsenbrenner gegen Eisbildung – was ein Mann in Massachusetts zur Dachsanierung plante, endete in einem Flammeninferno und einem Großeinsatz der Feuerwehr.

Ein Hausbesitzer in Massachusetts griff nach einem Wintersturm zu drastischen Mitteln, um das hartnäckige Eis auf seinem Dach zu beseitigen. Mit einem Bunsenbrenner bewaffnet stieg der Mann auf eine Leiter, um die vereisten Stellen abzutauen. Das Ergebnis war verheerend: Kaum hatte er die Leiter wieder verlassen, geriet das Dach in Brand. Die Flammen erfassten rasch größere Teile der Dachkonstruktion. Ein Zeuge beschrieb die Situation: „Er ist die Leiter heruntergekommen, und dann sahen wir die Flammen direkt in der Dachrinne, und dann kamen sie auch von hinten – es wirkte, als würde das ganze Dach brennen.“

Feuerwehreinsatz eskaliert

Die alarmierten Feuerwehrkräfte rückten mit mehreren Fahrzeugen an. Was zunächst als überschaubarer Einsatz erschien, entpuppte sich schnell als Großbrand. „Wir haben die Dachrinne an dieser Seite des Gebäudes abgezogen und dachten, es würde ein kleiner Brand sein, aber der gesamte Dachboden stand vollständig in Flammen“, erklärte John Earner, stellvertretender Feuerwehrchef, gegenüber CNN. Mit Kopfschütteln kommentierte der Einsatzleiter die Ursache: „Der Hausbesitzer benutzte einen Bunsenbrenner, um das Eis zu schmelzen.“ Earner appellierte an die Vernunft der Bürger: „Beauftragen Sie einfach eine professionelle Firma, die sich um Ihr Eis kümmert. Verletzen Sie sich nicht. Gehen Sie nicht auf Ihre Dächer.“

Schwierige Löscharbeiten

Der Löscheinsatz gestaltete sich bei Minusgraden besonders schwierig und zog sich über mehrere Stunden hin. Feuerwehren aus den Nachbargemeinden mussten zur Unterstützung anrücken. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Flammen griffen nicht auf benachbarte Gebäude über, verursachten jedoch beträchtliche Schäden am betroffenen Wohnhaus.

Earner appellierte an die Vernunft der Bürger: „Beauftragen Sie einfach eine professionelle Firma, die sich um Ihr Eis kümmert. Verletzen Sie sich nicht. Gehen Sie nicht auf Ihre Dächer.“

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KO KOSMO-Redaktion
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