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Energiekosten

Heizöl, Gas, Fernwärme: So viel mehr zahlen Sie jetzt fürs Heizen

Heizöl, Gas, Fernwärme: So viel mehr zahlen Sie jetzt fürs Heizen
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2 Min. Lesezeit |

Heizöl, Gas, Fernwärme – die Energiekosten treiben Österreichs Inflation auf ein neues Niveau. Nur eine Ausnahme sorgt für Entlastung.

Die Heizsaison ist in vollem Gange – und für viele österreichische Haushalte bedeutet das in diesem Jahr eine spürbare finanzielle Belastung. Vor allem Haushalte, die mit Heizöl heizen, sind von einem drastischen Preisanstieg betroffen: Im September 2026 lagen die Heizölpreise um 63,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Allein zwischen August und September 2026 kletterten die Kosten um weitere 10,6 Prozent.

Aber auch wer mit Gas oder Fernwärme heizt, muss tiefer in die Tasche greifen: Gaspreise legten im Jahresvergleich um 11,8 Prozent zu, Fernwärme wurde um 5,1 Prozent teurer.

Inflation unter Druck

Dieser Anstieg bei den Energiekosten hinterlässt deutliche Spuren in der Gesamtinflation. Im September 2026 erreichte die Teuerungsrate in Österreich 3,6 Prozent. Wären Heizöl und Treibstoffe aus der Berechnung herausgenommen, läge die Inflation lediglich bei 2,4 Prozent – ein deutlicher Hinweis darauf, wie stark die Energiepreise das allgemeine Preisniveau nach oben treiben.

Auch Gas und Fernwärme tragen mit ihren Preissteigerungen von 11,8 beziehungsweise 5,1 Prozent zum Inflationsdruck bei.

Strom als Ausgleich

Einen gewissen Ausgleich bieten hingegen die Strompreise, die sich im September 2026 entgegen dem allgemeinen Trend entwickelten: Im Vergleich zum Vorjahr sanken sie um 9,3 Prozent. Maßgeblich dafür waren die Senkung der Elektrizitätsabgabe sowie eine Reduktion des Erneuerbaren-Förderbeitrags. Zusätzlich wirken der Sozialtarif und der Sommer-Netztarif preisdämpfend.

Allerdings fiel die Entlastung zuletzt etwas geringer aus als noch im August, als die Strompreise mit einem Rückgang von 10,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen.

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KO KOSMO-Redaktion
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