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Sparverhalten

Fixkosten fressen alles auf: Ein Drittel der Österreicher kann nicht sparen

Fixkosten fressen alles auf: Ein Drittel der Österreicher kann nicht sparen
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Drittel der Österreicher hat am Monatsende nichts übrig und wer spart, legt heuer weniger zurück als noch im Vorjahr.

Für ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher ist Sparen am Monatsende schlicht nicht möglich – das Geld reicht nicht aus. Laut der aktuellen Sparstudie von Erste Bank und Sparkassen haben 33 Prozent der Befragten nach Abzug aller Ausgaben keine Mittel mehr, um etwas zurückzulegen. Wer dennoch spart, schafft im Durchschnitt 306 Euro pro Monat – das sind 14 Euro weniger als noch im Vorjahr.

Zwischen den Geschlechtern zeigt sich dabei ein deutliches Gefälle: Männer legen monatlich 384 Euro beiseite, Frauen kommen lediglich auf 227 Euro.

Beliebte Anlageformen

Das klassische Sparbuch behauptet sich trotz veränderter Anlagegewohnheiten: Sieben von zehn Befragten greifen nach wie vor darauf zurück. Gleichzeitig gewinnen Wertpapiere als Anlageform an Bedeutung – vier von zehn Österreicherinnen und Österreichern investieren in Aktien oder vergleichbare Produkte.

Besonders ETFs (börsengehandelte Indexfonds) verzeichnen einen starken Zuwachs: Unter jenen, die Wertpapiere halten, ist der Anteil der ETF-Nutzerinnen und -Nutzer von 38 auf 50 Prozent gestiegen.

Weit verbreitete Unzufriedenheit

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Sparverhalten ist weit verbreitet: Nur 34 Prozent derjenigen, die tatsächlich sparen, zeigen sich mit dem zurückgelegten Betrag zufrieden. Erste-Bank-Chefin Gerda Holzinger-Burgstaller benennt das Kernproblem: „Viele legen nach wie vor Geld zur Seite, haben aber das Gefühl, dass es nicht reicht.“

Privatkundenvorstand Maximilian Clary und Aldringen appelliert derweil an eine bewusstere Herangehensweise an das Sparen und hält fest: „Das Girokonto ist ein Konto für den Alltag, kein Sparkonto.“

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KO KOSMO-Redaktion
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