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Keine Umschulung: „Das AMS meint, ich bin zu dumm“

Keine Umschulung: „Das AMS meint, ich bin zu dumm“
Symbolbild (FOTO: iStockphoto, Google Maps-Screenshot)
2 Min. Lesezeit |

Eine 33-Jährige aus dem Waldviertel wollte sich zur Bürokauffrau umschulen lassen. Die AMS-Beraterin soll dies jedoch abgelehnt haben und die Kundin als „zu dumm“ bezeichnet haben.

Die Frau arbeitete vor ihrer Arbeitslosigkeit als Verkäuferin. Seit Oktober ist sie ihren Job los und wollte sich beruflich verändern. „Ich habe dem AMS mitgeteilt, dass ich eine Umschulung zur Bürokauffrau machen will. Ich wurde aber am AMS Horn nur dargestellt, als sei ich zu blöd dafür und zu nichts anderem tauge. Ich solle doch lieber im Verkauf bleiben“, erzählte sie gegenüber der „Heute“.

Von ihrem Ziel ließ sich die Waldviertlerin jedoch nicht abbringen und fand selbstständig einen Kurs. Die AMS-Beraterin willigte ein, soll die 33-Jährige jedoch dazu genötigt haben, einen Vertrag zu unterzeichnen. „Darin stand, dass ich im Verkauf bleibe, sonst würde mir da Geld streichen“, so die 33-Jährige weiter.

„AK riet mir, mich nicht erpressen zu lassen“
„Die größte Frechheit ist jedoch, dass man irgendwelche Jobs zugesendet bekommt und zwei Tage später wird schon eine Antwort gefordert mit der Drohung des Geldabdrehens“, zeigte sich die Arbeitslose erbost. Die AMS-Kundin kontaktierte auch die Arbeiterkammer Niederösterreich. Dort sei ihr gesagt worden, dass das Arbeitsmarktservice die Umschulung bezahlen müsse und dass sie sich nicht erpressen lassen soll.

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Stellungnahme des AMS
Gegenüber „Heute“ erklärte das AMS NÖ, dass Angebote offeriert werden, wenn ein Kunde eine Ausbildung hat und das Arbeitsmarktservice über passende, offene Stellen verfüge. „Wenn es aber keine Angebote gibt, erst dann wird qualifiziert.“

„Frau A., möchte eine Lehre als Bürokauffrau machen. Das AMS Horn hat dieser Idee zugestimmt und gleichzeitig festgehalten: Sollte es während der Ausbildung freie Stellen geben, die zu Frau A. passen, wird sie vermittelt. Der Chef des AMS Horn wird Frau A. kontaktieren, um den Weg zurück ins Berufsleben noch mal zu klären und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen“, so das AMS zum Fall rund um die Waldviertlerin.

Quellen & Links:

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KO KOSMO-Redaktion
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