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Ursache

Kind hatte Probleme beim Atmen – Ärzte nahmen Eltern nicht ernst

(FOTO: iStock/SeventyFour)
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In Schottland erlebte eine Familie monatelange Sorgen um die Gesundheit ihrer dreijährigen Tochter Peyton, die unter schweren Atemproblemen litt.

Nach zahlreichen erfolglosen Arztbesuchen war es ein HNO-Spezialist, der schließlich eine erstaunliche Diagnose stellte.

Die Suche nach Ursachen

Peytons Eltern, Craig und Kirsty Handley, beobachteten, wie ihre Tochter unter permanenten Schmerzen im Nasenbereich litt, kaum noch Kraft hatte und stetig die Nase rieb. Anfänglich wirkten die Symptome wie eine gewöhnliche Erkältung, doch als sich der Zustand über Monate nicht besserte, begann eine Odyssee von Arztbesuchen. Die Familie stieß mehrfach auf Unverständnis und wurde wiederholt abgewiesen, ohne dass eine gründliche Untersuchung stattfand. Der frustrierende Versuch der Eltern, mit Taschenlampen selbst nach einer Ursache im Nasenbereich ihrer Tochter zu suchen, brachte ebenfalls keine Erkenntnisse.

Die entscheidende Wendung

Die Wendung ergab sich schließlich in der HNO-Abteilung des Queen Elizabeth University Hospitals in Glasgow. Dort entdeckte ein Spezialist innerhalb kürzester Zeit die wahre Ursache von Peytons Leiden: eine tief in der Nase feststeckende Rosine. Diese hatte zu einer Infektion geführt, gegen die Peytons Körper verzweifelt ankämpfte, was ihre anhaltende Erschöpfung und Schmerzen erklärte.

Kleine Objekte, große Wirkung

Wie die Rosine in Peytons Nase gelangte, bleibt für Craig Handley ein Rätsel, doch der Vorfall unterstreicht ein weithin bekanntes Phänomen: Kinder in Peytons Alter sind neugierig und erforschen ihre Umgebung gerne mit allen Sinnen, was zu gefährlichen Situationen führen kann. Der Fall erinnert an ähnliche Vorfälle, bei denen kleine Objekte von Kindern unbemerkt an gefährliche Stellen gelangen.

Ein Appell an Eltern und Ärzte

Nachdem die Rosine entfernt wurde und Peyton sich von der Infektion erholt hatte, ist sie nun wieder das fröhliche Kind, das sie vorher war. Ihre Geschichte soll als Erinnerung und Appell dienen: Es ist essenziell, gesundheitliche Beschwerden ernst zu nehmen und im Zweifelsfall einen Facharzt zu konsultieren. Die Handleys sind dankbar für die umsichtige und einfühlsame Behandlung durch die HNO-Spezialisten und möchten ihre Erfahrungen teilen, um anderen Familien in ähnlichen Situationen Mut zu machen. Craig Handleys abschließender Kommentar, halb im Scherz, fasst die Lektion zusammen: „Aber definitiv keine Rosinen mehr.“