Start News Sport
ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Österreich bei der EM 2021: Wie stehen die Chancen für Arnautović und Co?

(FOTOS: ©UEFA/ÖFB Instagram)

Nach vielen Hindernissen, die es aufgrund der Corona-Pandemie zu überwinden gab, steht die Fußball-Europameisterschaft, ein Jahr verspätet, endlich vor der Tür. In 12 unterschiedlichen Spielstätten wird das prestigeträchtige Turnier abgehalten werden. Darunter 11 europäische und eine asiatische Stadt. Nach der Heim-EM 2008 und der EM 2016, ist es das dritte Mal, dass das ÖFB-Team am Hauptturnier teilnehmen darf. Wie schauen nun zum 60. Geburtstag der Euros, die Chancen der österreichischen Nationalmannschaft aus?

Die Ausgangslage scheint gar nicht Mal so schlecht zu sein. Österreich in EM Gruppe C wird gegen die Niederlande, Nordmazedonien und Ukraine, um einen Aufstieg ins Achtelfinale kämpfen. Viele Experten schätzten die Gruppe als „machbar“ für die österreichische Nationalmannschaft ein. Man wird als Hauptkandidat für den Aufstieg in die Play-Offs gehandelt, wobei Holland als klarer Favorit für den Gesamtsieg in Gruppe C gilt. Sollte man auch den zweiten Platz nicht erreichen, wird es ganz auf die Punktzahl und die Tordifferenz ankommen, ob eine Achtelfinal-Platzierung noch erreicht wird.

Einen Aufwind wird das Team von Trainer Franco Foda durch die zuletzt guten Leistungen in der EM-Quali-Runde bekommen haben. Sechs von sieben entscheidenden Matches konnte man gewinnen und platzierte sich somit direkt in die Endrunde. Allerdings kassierte das Team im letzten offiziellen Spiel, einem WM-Quali-Match gegen Dänemark, eine heftige Klatsche: 0:4 hieß es am Ende der 90 Minuten. Ein Blick auf das Head-to-Head zwischen den vier Teams lässt zumindest gegen die Niederlande, keine großen Hoffnungen zu: Österreich verlor die letzten 6 Spiele glatt. Dafür gewann man die beiden letzten Spiele gegen Nordmazedonien. Gegen die Ukraine ist die Statistik ausgeglichen: Man spielte nur zweimal gegeneinander, jeweils eine Partie konnte jedes Land für sich entscheiden. Bei beiden handelte es sich dabei um Freundschaftsspiele.

Zuversichtlich dürfen die Österreicher dank ihrer Stars im Kader sein: Neben klingenden Namen wie David Alaba, der wohl bald für Real Madrid kicken wird und Marko Arnautović, kann Foda auch auf Legionäre und Stammspieler in der deutschen Bundesliga zurückgreifen. Darunter Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt), Konrad Laimer und Marcel Sabitzer (beide RB Leipzig), Xaver Schlager (Wolfsburg) oder Julian Baumgartlinger (Leverkusen). Für viele zählt das Alpenland damit zu den Geheimfavoriten für den Pokal. Die Buchmacher sehen die Chancen der Österreicher deutlich pessimistischer. Gründe dafür sind das eher schlechte Abschneiden bei allen bisherigen Turnieren. Das selbst gesteckte Ziel für die Männer unter Trainer Franco Foda ist das Erreichen der K.-o.-Runde. Losgeht es für Alaba und Co. am 13. Juni gegen Nord Mazedonien in Bukarest. Das letzte und wohl entscheidende Spiel wird am 21.6 gegen die Ukraine stattfinden.

Wie finden Sie den Artikel?