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Förderung

Reparieren statt wegwerfen: Minister kündigt Nachfolger für Gewessler-Bonus an

Reparieren statt wegwerfen: Minister kündigt Nachfolger für Gewessler-Bonus an
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Der Reparaturbonus hat sich als wahres Erfolgsmodell etabliert: Knapp eine Million Menschen in Österreich nutzten das von Ex-Klimaschutzministerin Leonore Gewessler initiierte Förderprogramm. Die Unterstützung bot einen 50-prozentigen Zuschuss bis maximal 200 Euro für Reparaturen von Haushalts- und Elektrogeräten sowie Fahrrädern – eine Alternative zum Wegwerfen.

Ende Mai 2023 waren die Fördermittel allerdings aufgebraucht, was zur sofortigen Einstellung des Programms führte. Eine Evaluierung wurde angekündigt, auch um Schwachstellen zu identifizieren, die vereinzelt Missbrauch der Fördergelder ermöglicht hatten.

Neues Fördermodell

Umweltminister Norbert Totschnig präsentierte nun den Nachfolger des beliebten Programms. Ab Dezember startet die neu benannte „Geräte-Retter-Prämie“, die ebenfalls kostengünstige Reparaturen von Haushaltsgeräten ermöglichen und damit Material- und Umweltressourcen schonen soll. Der Fokus liegt künftig ausschließlich auf Haushaltsgeräten: Mobiltelefone, Fahrräder und E-Bikes fallen aus dem Förderprogramm heraus, ebenso wie Wellness- und Unterhaltungselektronik.

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Die genauen Förderkriterien und -höhen werden in den nächsten Wochen festgelegt.

Ressourcenschonung fördern

„Mit der Geräte-Retter-Prämie geben wir einen attraktiven und effizienten Anreiz zur Ressourcenschonung“, freut sich Umweltminister Norbert Totschnig. „Damit unterstützen wir die sinnvolle Kreislaufwirtschaft und setzen auf Reparieren statt Wegwerfen.“ „So vermeiden wir CO2-Ausstoß und stärken unsere heimischen Betriebe.

Wir machen damit nachhaltiges Handeln attraktiver und ermöglichen, dass Geräte, die sonst im Müll landen würden, wieder repariert und weiterverwendet werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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