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Lebensgefahr

Schlangenbiss im Kroatienurlaub – Kind auf Intensivstation

Schlangenbiss im Kroatienurlaub – Kind auf Intensivstation
FOTO: iStock/Adrian Eugen Ciobaniuc
2 Min. Lesezeit |

Ein Spielmoment auf dem Campingplatz endet für einen Vierjährigen auf der Intensivstation – mit einer der giftigsten Vipern Europas.

Ein Urlaub in Kroatien hat für eine österreichische Familie eine unerwartete und beängstigende Wendung genommen: Ihr vierjähriger Sohn wurde auf einem Campingplatz in Istrien von einer Schlange gebissen und musste auf der Intensivstation behandelt werden. Dem bisherigen Kenntnisstand zufolge war der Bub gerade dabei, in der Natur zu spielen, als er einen kleineren Stein zur Seite schob. Dabei dürfte er eineHornviper aufgeschreckt haben, die ihn daraufhin biss und anschließend verschwand.

Biss auf Campingplatz

Unmittelbar nach dem Biss wurde der Junge erstversorgt und in die Klinik gebracht. Dort wurde er auf der Kinderintensivstation aufgenommen, wo ihm die behandelnden Ärzte ein Gegengift verabreichten. Gegenüber dem Nachrichtenportal „Fiuman.hr“ bestätigte das Klinikum Rijeka, dass der Bub stabil ist und gut auf die Therapie reagiert hat. Für Bisse der europäischen Hornviper empfehlen kroatische Behandlungsrichtlinien die frühzeitige Gabe eines spezifischen Antivenins („Zagreb“-Antivenom), um die Ausbreitung des Giftes zu begrenzen und Komplikationen zu verhindern.

Gefährliche Schlangenart

Bei der Schlange soll es sich um ein jüngeres Tier der Art Hornviper gehandelt haben. Diese zählt unter den europäischen Vipern zu jenen mit dem stärksten Gift. Besonders für kleine Kinder ist ein Biss dieser Schlangenart mit erheblichen Risiken verbunden, da das Gift bei geringerem Körpergewicht deutlich intensiver wirkt. Bei europäischen Vipernbissen im Kindesalter zählen laut aktueller Fachliteratur Schmerz, lokale Schwellung und Ödem an der Bissstelle sowie rasch einsetzende systemische Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Hautausschlag und in schweren Fällen Kreislaufprobleme zu den typischen klinischen Zeichen.

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KO KOSMO-Redaktion
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