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Sicherheitsübung

Spezialeinheiten rücken aus: Wien probt den Ernstfall mitten in Wien

Spezialeinheiten rücken aus: Wien probt den Ernstfall mitten in Wien
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

Spezialeinheiten, Staatsschutz, Energieriese: Wien wird zur Bühne für ein Sicherheitsszenario mit europäischer Dimension.

Noch in dieser Woche simulieren Österreich und seine Bundesländer in Wien den Ernstfall: Übungen zum Schutz kritischer Infrastruktur sollen das Land gegen Bedrohungen wie Cyberangriffe und Sabotageakte wappnen.

Gemeinsam mit dem Energieunternehmen Verbund hat das Innenministerium diese Übungsreihe auf den Weg gebracht. Besonders ins Auge fällt ein Einsatz unmittelbar vor der Verbundzentrale Am Hof in Wien-Innere Stadt, wo Spezialeinheiten und weitere Kräfte gemeinsam für den Ernstfall proben. Im Mittelpunkt der durchgespielten Szenarien steht der Schutz zentraler Energieanlagen vor Angriffen auf digitalem wie physischem Weg.

Europäische Bedrohungslage

Anlass für die Krisenübungen ist eine Häufung sicherheitsrelevanter Vorfälle in ganz Europa, darunter Drohnenflüge, Cyberangriffe und mutmaßliche Sabotageakte. Die Übungen verfolgen das Ziel, bestehende Notfallpläne auf ihre Tauglichkeit zu prüfen, sie weiterzuentwickeln und das beteiligte Personal in Bereichen wie Informationsaustausch, Krisenmanagement und operativen Abläufen zu schulen.

Beteiligte Einheiten

Auf Seiten des Innenministeriums sind mehrere Organisationseinheiten in die Übung eingebunden, darunter die Landespolizeidirektion, die Direktion für Spezialeinheiten sowie Teile der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst. Zumindest Teile der Übung werden für die Öffentlichkeit sichtbar sein: Am Hof werden Absperrungen eingerichtet, um die Szenarien unter realistischen Bedingungen durchführen zu können.

Gleichzeitig soll das Bewusstsein der Bevölkerung für Sicherheitsmaßnahmen geschärft werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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