Laufbänder, Steroide, ein geheimer Kampfring – in Parma decken Ermittler ein brutales Netzwerk auf, das Hunde zur Ware macht.
In Parma laufen derzeit Ermittlungen, die ein erschreckendes Ausmaß an organisierter Tierquälerei offenbaren. Zwölf Personen stehen im Verdacht, Hunde systematisch für illegale Kämpfe abgerichtet und dabei auch auf Dopingmittel zurückgegriffen zu haben.
Beschlagnahmtes Beweismaterial
Die Staatsanwaltschaft Parma leitet das Verfahren gegen die zwölf Beschuldigten. Im Zuge von Hausdurchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher: Laufbänder, schwere Ketten, gewichtete Halsbänder sowie Steroide wurden beschlagnahmt. Zusätzlich fanden sich Unterlagen, die auf gezielte Dopingprogramme hinweisen.
Außerdem stießen die Behörden auf einen illegal betriebenen Kampfring, den die Verdächtigen für die Austragung der Hundekämpfe genutzt haben sollen.
Finanzielle Motive
Den Ermittlungen zufolge begann die Vorbereitung der Tiere bereits im Welpenalter – mit dem erklärten Ziel, ihren Marktwert zu steigern und den Beteiligten finanzielle Gewinne zu sichern.
Um die Bekanntheit der Hunde zu erhöhen und deren Preis in die Höhe zu treiben, sollen die Verdächtigen Aufnahmen der Kämpfe über Internetplattformen verbreitet haben.