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Geheimgipfel

Selenskij warnt: „Wir können nicht überdauern“ – droht der große Verrat?

Selenskij warnt: „Wir können nicht überdauern“ – droht der große Verrat?
FOTO: EPA-EFE/ERIK S. LESSER/ZOLTAN BALOGH
2 Min. Lesezeit |

Ein Dreiergipfel der Weltmächte, die Ukraine als Verhandlungsmasse – hinter den Kulissen verdichten sich die Signale.

Möglicherweise entscheidet ein Dreiergipfel zwischen den USA, Russland und China über das weitere Schicksal der Ukraine. Am 18. und 19. November könnte am Rande des Apec-Gipfels in Shenzhen ein Treffen stattfinden, bei dem US-Präsident Donald Trump, Kremlchef Wladimir Putin und Chinas Staatspräsident Xi Jinping zusammenkommen – mit der Ukraine als zentralem Verhandlungsgegenstand.

Die Initiative für ein solches Format soll von Putin ausgegangen sein. Laut Informationen des Wall Street Journal sprach er die Idee am 9. Oktober in einem Telefongespräch mit Trump an. In demselben Gespräch soll auch ein US-Diesel-Deal mit Russland zur Sprache gekommen sein.

Trumps Kalkül

Trump zeigte sich dem Vernehmen nach offen für ein derartiges Treffen. Parallel dazu hat er ein Sanktionspaket gegen den russischen Energiesektor ausgesetzt. Zudem macht er den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij für die hohen Spritpreise in den USA verantwortlich – ein innenpolitisch brisantes Thema, das seine Republikanische Partei bei künftigen Wahlen unter Druck setzen könnte.

Der Geopolitik-Experte Klemens Fischer ordnet Trumps Kurs so ein: „Er will die Midterms rasch noch drehen, und da benötigt er einen Feind.“

Selenskijs Warnung

Selenskij reagierte auf die sich abzeichnende diplomatische Verschiebung mit deutlichen Worten. „Sollten sich die USA komplett auf die Seite Russlands stellen, können wir nicht überdauern“, warnte der ukrainische Präsident. Er fügte hinzu: „Ich glaube, es wurden Schritte unternommen, um die Ukraine zur Kapitulation zu überreden.“

Auch in Europa wächst die Sorge, dass eine weitere Einschränkung der amerikanischen Unterstützung – etwa bei Geheimdienstressourcen oder dem Starlink-Netzwerk – empfindliche Lücken in der ukrainischen Kriegsführung hinterlassen könnte.

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KO KOSMO-Redaktion
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