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Training im Bombenhagel: Ana Ivanović spricht in Podcast über Kindheit in Serbien

(FOTO: Wikimedia Commons/si.robi)

Der ehemalige Tennis-Superstar Ana Ivanović erzählte in einem Podcast bisher wenig bekannte Details aus ihrer Kindheit in Jugoslawien.

Die Serbin war insgesamt 12 Wochen ATP-Ranglisten-Erste und gilt bis heute als eine der beliebtesten Spielerinnen, die die Tenniswelt jemals gesehen hat. Ihr Heranwachsen in Serbien, bzw. damals noch Jugoslawien, war jedoch nicht immer rosig, wie sie in einem Podcast der deutschen Unternehmerin Judith Williams enthüllt.

Training während Bombenangriff
Als der Krieg in Serbien begann, war Ivanović gerade einmal zwölf Jahre alt. „Ich war mir sehr bewusst, was geschah. In der ersten Woche saßen alle zu Hause, wir wussten nicht, was uns erwarten würde. Später gewöhnten wir uns daran“, schildert die Serbin ihre Erinnerungen an die Nato-Luftangriffe.

Der Krieg wurde quasi Alltag, sodass die spätere French-Open-Siegerin während eines Bombenangriffes am Morgen sogar trainierte. Am selben Tag fuhr sie mit ihren Eltern zu den Großeltern: „Sobald wir ankamen, hörten wir ein Echo und stellten fest, dass sie das Gebäude getroffen hatten, an dem wir einige Minuten zuvor vorbeigefahren waren. Ich hatte große Angst.“

Schöne Kindheit trotz Krieg
„Ich hatte eine schöne Kindheit, aber im ganzen Land hat man viel Traurigkeit und Armut gesehen. Meine Eltern mussten nach Ungarn fahren, nur um Essen zu bekommen. Es ging damals ums Überleben“, erzählte Ivanović weiter.

Auch über ihre Karrierepläne sprach die Serbin mit Williams und enthüllte, dass sie gerne CIA-Agentin geworden wäre, insofern das mit dem Tennis nicht geklappt hätte. „Das Rätselhafte kombiniert mit Psychologie hat mich sehr angezogen.“ Den gesamten Podcast findet ihr unter „Quellen & Links“.

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