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FAKE NEWS

Wie schützt man sich vor Falschmeldungen?

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(FOTO: iStock)

Derzeit hält der mutmaßliche Terror-Anschlag in Wien das ganze Land in Atem. Doch gerade in Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger, Nachrichten zu filtern und Falschmeldungen von Tatsachen zu unterscheiden. Vor allem in den Sozialen Medien wird gefährlicher Unsinn verbreitet. Manche Inhalte sind gefälscht, andere erst bei näherem Hinsehen als Falschmeldung erkennbar. Worauf ihr achten solltet und wie ihr Fake News enttarnt, verraten wir euch.

Quellen prüfen:
Das Wichtigste bei den Nachrichten sind die Quellen – gerade bei Geschehnissen, die sich momentan zutragen und wo die Informationslage noch sehr unklar ist. Informiert euch am besten durch Nachrichten und sozialen Netzwerke von vertrauenswürdigen Webseiten und glaubwürdige Nachrichtenplattformen. Ebenfalls ist der Twitter-Account der Polizei immer eine gute Stütze, um euch am Laufenden zu halten, da sie in nahezu jeder Stadt Echtzeit-Infos an die Bevölkerung weitergibt.

Sich selbst schützen:
Was man in der ganzen Aufregung vergisst ist, auf sich zu schauen und sich nicht von der Panik anstecken lassen. Gerade, wenn es um Falschmeldungen handelt, geht es meistens um emotionale Dinge. Ihr könntet euch insofern schützen, indem ihr das Handy für eine Zeit weglegt und euch ablenken lässt.

Alles hinterfragen:
Es ist egal von wo ihr die Informationen erhalten habt, hinterfragt immer die Nachrichten. Eine Falschmeldung erkennt man meistens an einer aufgeregten Sprache. Im Internet kommt das meistens vor, wenn alles in Großbuchstaben geschrieben wird, wenn viele emotionale Begriffe oder schockierende Bilder oder Videos verwendet werden. Euer Misstrauen kann euch und auch eure Mitmenschen schützen.

Checkliste erstellen:
Ingrid Brodnig hat dazu gestern eine sehr gute Medien-Checkliste mit sieben Punkten veröffentlicht, die ihr immer anwenden könnt, wenn es um Breaking News handelt. Einer der Punkte ist zum Beispiel, während oder direkt nach einem Anschlag, keinen anonymen Quellen zu trauen.  Viele Informationen wurden gestern zum Beispiel auch über soziale Netzwerke und deren Gruppen geteilt, ohne, dass man wusste, von wem das eigentlich ist. Und nicht versuchen, mehr zu recherchieren, denn es gibt wahrscheinlich auch nicht mehr als das, was auf dem Social Media-Account der Polizei oder öffentlich rechtliche Medien zu finden ist.

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