Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Kulturfestival

Zwei Tage, drei Bühnen, kein Eintritt: Wien feiert im Prater

Zwei Tage, drei Bühnen, kein Eintritt: Wien feiert im Prater
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Musik, Kabarett und politische Debatten – der Wiener Prater wird zum Treffpunkt für alle, die mehr als nur ein Festival suchen.

Am 5. und 6. September verwandelt sich die Jesuitenwiese im Wiener Prater in einen Treffpunkt für Kulturbegeisterte aller Altersgruppen. Das Volksstimmefest hält an beiden Tagen ab der Mittagszeit ein breites, kostenlos zugängliches Programm bereit – von Live-Musik über Kabarett bis hin zu politischen Diskussionen. Ergänzt wird das Angebot durch ein kulinarisches Programm mit Speisen aus verschiedenen Ländern.

Das Volksstimmefest ist das Pressefest der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) und wird seit Jahrzehnten von der KPÖ organisiert. Das erste Volksstimmefest fand 1946 statt, und seit 1947 ist die Jesuitenwiese im Wiener Prater der zentrale Veranstaltungsort des Festes. Das Fest bietet neben kulturellem Programm auch drei Bühnen, Kinderprogramm, Literatur, Theater und Schach.

Bands & Künstlerinnen

Auf der Bühne stehen unter anderem die Bands Attwenger und Kreisky sowie die Künstlerinnen Luisa Schweig und Rahel. Attwenger und Kreisky zählen zu den bekanntesten Acts des Festivals und sind für ihre ausdrucksstarken Bühnenauftritte bekannt. Luisa Schweig und Rahel bringen als aufstrebende Künstlerinnen neue Impulse ins Programm.

Neben den musikalischen Darbietungen haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, an politischen Diskussionsveranstaltungen teilzunehmen und sich an den Ständen politischer Organisationen zu informieren.

Anreise & Kulinarik

Das Volksstimmefest wird traditionell am letzten Wochenende vor Schulbeginn abgehalten. Die Jesuitenwiese ist mit der Straßenbahnlinie 1, Haltestelle Wittelsbachstraße, bequem erreichbar.

Neben dem kulturellen Rahmenprogramm können die Gäste kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Teilen der Welt verkosten.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen