Der Spaziergang mit ihren Zwergspitzen endete für Brigitte K. im Albtraum. Nach einer brutalen Hundeattacke kämpft die Pensionistin nun mit hohen Tierarztkosten und traumatischen Erinnerungen.
Ein harmloser Spaziergang in Reichenau an der Rax verwandelte sich für die 63-jährige Brigitte K. in einen wahren Albtraum. Mit ihren beiden Zwergspitz-Hündinnen „Venus“ und „Bärli“ war die Pensionistin Mitte Jänner in der Feuchterstraße unterwegs, um einen Hundemantel abzuholen. Was als alltäglicher Gang begann, endete jedoch in einer folgenschweren Attacke, als plötzlich mehrere große Mischlingshunde aus einem Haus hervorstürmten und auf ihre kleinen Vierbeiner losgingen.
In ihrer Verzweiflung versuchte die 63-Jährige, ihre Lieblinge vor den angreifenden Hunden zu schützen. Bei diesem Rettungsversuch wurde sie selbst zu Boden gerissen und verletzt. Besonders erschütternd: Der Besitzer der Mischlingshunde, der während des Vorfalls hinzukam, leistete keinerlei Hilfe. Stattdessen beschimpfte er die am Boden liegende Frau und entfernte sich vom Ort des Geschehens, während Brigitte K. allein um das Leben ihrer Hunde kämpfte.
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Rettung kam schließlich durch die Verkäuferin des Hundemantels, die die aggressiven Tiere vertreiben konnte und umgehend Polizei sowie einen Tierarzt verständigte. Die schwer verletzten Zwergspitze wurden eilig in die Tierklinik nach Perchtoldsdorf transportiert. Dort offenbarte sich das volle Ausmaß der Verletzungen: Rippenbrüche, Organverletzungen und weitere schwere Traumata. Trotz mehrfacher Operationen befinden sich die Hunde noch immer in tierärztlicher Behandlung.
Hohe Behandlungskosten
Die finanziellen Folgen des Angriffs sind für Brigitte K. erdrückend. Die Tierarztkosten belaufen sich mittlerweile auf über 8.000 Euro. In dieser schwierigen Situation erhält die Pensionistin juristische Unterstützung von der Wiener Anwältin Astrid Wagner, die rechtliche Schritte gegen den verantwortlichen Hundehalter eingeleitet hat.
Neben Schmerzensgeld fordert die Juristin auch die vollständige Erstattung der entstandenen Behandlungskosten. Um die drängenden Rechnungen begleichen zu können, hat Brigitte K. zusätzlich eine Spendenkampagne auf der Plattform GoFundMe ins Leben gerufen.
Bekannte Problemhunde
In der Nachbarschaft sorgt der Vorfall für Gesprächsstoff, wobei die aggressiven Hunde und ihr Besitzer offenbar bereits für ähnliche Zwischenfälle bekannt sind. Während Anwohner von vergleichbaren Erlebnissen berichten, kämpft Brigitte K. weiterhin mit den psychischen Nachwirkungen des traumatischen Erlebnisses.
Die Pensionistin hofft auf Gerechtigkeit sowie finanzielle Entlastung.