Tragisches Ende einer Suchaktion im Montafon: Nach intensiver Suche mit 100 Einsatzkräften wurde ein vermisster 23-Jähriger leblos im Flussbett der Ill gefunden.
Ein 23-jähriger Mann aus dem Montafon, der seit Montag als vermisst galt, wurde am Dienstagabend tot aufgefunden. Die sterblichen Überreste des jungen Mannes entdeckten die Einsatzkräfte im Flussbett der Ill auf dem Gemeindegebiet von St. Gallenkirch. Zur Ermittlung der bislang ungeklärten Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Feldkirch eine Obduktion angeordnet, die Aufschluss über die genauen Umstände des Todesfalls geben soll.
📍 Ort des Geschehens
Großangelegte Suchaktion
An der großangelegten Suchaktion beteiligten sich rund 100 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen. Neben der Alpinpolizei waren auch die Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“, Mitglieder der Bergrettung sowie Spezialisten der Wasserrettung im Einsatz. Die Suche konzentrierte sich am Dienstagmorgen auf das Gebiet zwischen den Ortschaften Gaschurn und Tschagguns.
Im Rahmen der umfassenden Suchmaßnahmen waren auch lokale Feuerwehreinheiten beteiligt, die das weitläufige Gebiet systematisch durchkämmten. Das gesamte Such-Team arbeitete unter schwierigen Bedingungen, um den Vermissten zu finden.
⇢ Großeinsatz endet tragisch: Vermisster Senior leblos im Fluss entdeckt
Die Polizeiinspektion Schruns ruft Personen, die den Vermissten in der Nacht von Sonntag auf Montag gesehen haben, dazu auf, sachdienliche Hinweise zu melden. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, die genauen Umstände des Verschwindens zu klären und wie der junge Mann in die Ill geraten konnte.
Die angeordnete Obduktion durch die Staatsanwaltschaft Feldkirch soll in den kommenden Tagen durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden für die weiteren Ermittlungen zum Todesfall als entscheidend angesehen.