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Suchaktion

Großeinsatz endet tragisch: Vermisster Senior leblos im Fluss entdeckt

Großeinsatz endet tragisch: Vermisster Senior leblos im Fluss entdeckt
Symbolfoto. FOTO: iStock/Spitzt-Foto
2 Min. Lesezeit |

Dramatisches Ende einer Suchaktion in der Steiermark: Ein 79-Jähriger, der ohne Handy zu einem Spaziergang aufgebrochen war, wurde nach stundenlanger Suche leblos in der Mur entdeckt.

Ein 79-jähriger Mann wurde am Freitagabend in Scheifling im steirischen Bezirk Murau als vermisst gemeldet. Die örtliche Polizei erhielt die Vermisstenmeldung gegen 22 Uhr. Der Senior hatte sein Fahrzeug nachmittags gegen 15 Uhr am Murwaldweg abgestellt und war alleine unterwegs gewesen. Da er sein Mobiltelefon zu Hause zurückgelassen hatte, starteten die Einsatzkräfte noch in der Nacht eine umfangreiche Suchaktion. Dabei kamen ein Polizeihubschrauber, Suchhunde, Drohnen sowie mehrere Polizeistreifen zum Einsatz.

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Großangelegte Suche

Trotz intensiver Bemühungen verlief die nächtliche Suche ohne Erfolg. In den frühen Morgenstunden des Samstags wurde die Suchaktion unter Koordination der Alpinpolizei deutlich ausgeweitet. Zusätzlich beteiligten sich mehrere Feuerwehreinheiten sowie die Bergrettung an den Suchmaßnahmen. Gegen 9 Uhr morgens entdeckten die Einsatzkräfte den Vermissten leblos in der Mur nahe einer Uferböschung.

Am Samstagvormittag bestätigte sich die traurige Nachricht: Der Leichnam des 79-Jährigen wurde im Fluss gefunden. Die Ermittler untersuchen nun den genauen Unfallhergang.

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Nach derzeitigem Ermittlungsstand gibt es laut Polizei keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Die Beamten gehen von einem Unglücksfall aus.

📍 Ort des Geschehens

Sicherheitsempfehlungen für Spaziergänger

In der Steiermark werden laut aktuellen Berichten immer wieder großangelegte Suchaktionen durchgeführt, wenn ältere Personen bei Wanderungen oder Spaziergängen vermisst werden. Die Einsatzkräfte weisen in diesem Zusammenhang auf wichtige Vorsichtsmaßnahmen hin: Wanderer sollten stets ein Mobiltelefon mitnehmen und Angehörige über die geplante Route sowie die voraussichtliche Rückkehrzeit informieren.

Gerade für ältere Menschen ist es ratsam, nicht alleine unterwegs zu sein und sich auf bekannten Wegen zu bewegen. Bei plötzlicher Orientierungslosigkeit oder eintretender Dunkelheit kann ein Mobiltelefon lebensrettend sein, um rasch Hilfe anzufordern und den Einsatzkräften die Suche zu erleichtern.

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KO KOSMO-Redaktion
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