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Horror

73-Jähriger soll Teenagerin vergewaltigt und geschwängert haben!

73-Jähriger soll Teenagerin vergewaltigt und geschwängert haben!
Symbolbild FOTO: iStock
3 Min. Lesezeit |

Er rettete sie aus dem Krieg, dann soll er sie missbraucht haben. Ein 73-jähriger Italiener steht vor Gericht, weil er eine 13-jährige Ukrainerin geschwängert haben soll.

Am Landesgericht Korneuburg muss sich ein 73-jähriger Italiener wegen schweren sexuellen Missbrauchs verantworten. Dem Mann wird vorgeworfen, eine 13-jährige Ukrainerin missbraucht zu haben, die er zusammen mit ihrer Familie 2022 aus dem Kriegsgebiet nach Österreich gebracht hatte. Die Staatsanwaltschaft spricht von beinahe täglichen Übergriffen seit Anfang 2024, die zur Schwangerschaft des Mädchens führten. Der Beschuldigte, der seit Ende Dezember 2023 in Untersuchungshaft sitzt, weist die Anschuldigungen zurück und behauptet, zeugungsunfähig zu sein – was durch ein medizinisches Gutachten jedoch nicht eindeutig bestätigt wird.

Die mutmaßlichen Übergriffe ereigneten sich im niederösterreichischen Weinviertel, wo der Senior die ukrainische Familie untergebracht hatte. Die sexuellen Handlungen begannen laut Anklage, als das Mädchen erst 13 Jahre alt war und führten später zu einer Schwangerschaft. Vor Gericht plädierte der Angeklagte auf nicht schuldig.

Der Vorsitzende Richter merkte an, dass die Geschichte zunächst positiv begonnen hatte: Der 73-Jährige hatte die Mutter mit ihren drei Töchtern kennengelernt und ihnen bei der Flucht aus der Ukraine geholfen. In der von ihm organisierten Unterkunft lebte er anschließend in direkter Nachbarschaft zu den Geflüchteten.

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📍 Ort des Geschehens

Entwicklung der Situation

Die Staatsanwältin Gudrun Bischof schilderte, wie sich die Situation Anfang 2024 entwickelte. Das damals 13-jährige Mädchen soll auf die Annäherungsversuche des Mannes eingegangen sein und sich damit einverstanden erklärt haben, „wie ein Liebespaar zusammenzuleben“. In der Folgezeit kam es fast täglich zu sexuellen Handlungen.

Nach einem positiven Schwangerschaftstest wollte das Mädchen zunächst das Kind behalten, wurde jedoch von ihrer Mutter umgestimmt. Die Schwangerschaft wurde daraufhin abgebrochen.

Der Fall kam ans Licht, als der Vermieter der ukrainischen Familie von den Vorfällen erfuhr. Er informierte die Schule des Mädchens, woraufhin eine Gefährdungsmeldung an die zuständige Bezirkshauptmannschaft erging.

Angeklagter bestreitet

Am 30. Dezember des Vorjahres wurde der 73-Jährige festgenommen und in Untersuchungshaft genommen. Laut Staatsanwältin Bischof hatte der Beschuldigte bis zu seiner Festnahme sexuellen Kontakt mit dem inzwischen 14-jährigen Mädchen.

Der Angeklagte bestreitet die Missbrauchsvorwürfe entschieden. Er argumentiert, dass das Mädchen nicht von ihm schwanger gewesen sein könne, da er zeugungsunfähig sei – eine Behauptung, die durch das vorliegende Gutachten nicht zweifelsfrei belegt wird.

Der 73-Jährige sieht sich als Opfer falscher Anschuldigungen und vermutet finanzielle Interessen der Familie als Motiv. Lediglich zur Herstellung von bildlichem sexualbezogenem Kindesmissbrauchsmaterial zeigte er sich geständig, wobei er für die auf seinem Handy gefundenen Fotos kaum Unrechtsbewusstsein erkennen ließ.

Da er teilweise als Aufsichtsperson des Mädchens fungierte, wird ihm zusätzlich der Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses zur Last gelegt. Die Aussage des Opfers wurde per Video im Schöffenverfahren vorgeführt, wobei die Öffentlichkeit ausgeschlossen wurde.

Mit einem Urteil wird noch am selben Tag gerechnet.

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KO KOSMO-Redaktion
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