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Schlimmer Verdacht

Legte eine 19-jährige Feuerwehrfrau selbst mehrere Brände? (VIDEO)

Legte eine 19-jährige Feuerwehrfrau selbst mehrere Brände? (VIDEO)
Brand in Feldkirchen (FOTO: FF Bad Mühllacken)
2 Min. Lesezeit |

Im Mühlviertel steht eine junge Feuerwehrfrau wegen des Verdachts des wiederholten Brandstiftens im Fokus der Ermittlungen. Nach einer Bewährungschance vor drei Jahren scheint die 19-Jährige erneut in ähnliche Vergehen verstrickt zu sein. Dieses Mal wird sie mit einer Serie von Bränden in Verbindung gebracht, bei denen sie auch an den Löscharbeiten teilnahm.

Betroffenheit unter Kameraden

Für die Mitglieder der betroffenen Feuerwehrwehren ist die Nachricht, dass eine ihrer Kolleginnen unter Verdacht steht, ein schwerer Schlag. Das Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um mit dieser schwierigen Situation umzugehen.

Augenzeugenberichte und Ermittlungen

Augenzeugen haben die junge Frau in der Nähe der Brandorte vor den Feuern gesehen. Als in Feldkirchen zwei Holzstöße und zwei Stadln brannten, meldete sie sogar selbst einen der Brände und nahm an den Löscharbeiten teil. Trotz ihrer Beteuerungen ihrer Unschuld setzt die Justiz auf Beweise durch die Auswertung ihres Mobiltelefons und ihrer Kleidung.

In Goldwörth hatte in der Nacht zum Montag ein Nebengebäude gebrannt. Auch hier soll die Verdächtige gesehen worden sein.

Rechtliche Konsequenzen

Nach den Bestimmungen des Feuerwehrgesetzes führt eine Verurteilung wegen eines solchen Delikts zum Ausschluss aus der Feuerwehr. Da jedoch bislang nur ein Verdacht vorliegt und kein offizielles Strafverfahren eingeleitet wurde, bleibt die 19-Jährige vorerst Teil der Feuerwehr.

Eine zweite Chance

Nach ihrer ersten Brandstiftungen in Feldkirchen, wurde der jungen Frau eine zweite Chance ohne Vorstrafe durch eine sogenannte Diversion gewährt. Doch die aktuellen Vorwürfe werfen ein dunkles Licht auf diese Entscheidung.

Die soziale Rolle der Feuerwehr

„Die Feuerwehr ist ein Ort, an dem sich auch Personen, die in schwierigen persönlichen Situationen sind, Halt und eine sinnhafte Tätigkeit finden“, erklären Florianijünger. „Reinschauen kannst du in keinen.“ Mit fast 96.000 Mitgliedern in Oberösterreich spielt die Feuerwehr eine wichtige soziale Rolle.

Während die Untersuchungen weiterlaufen, bleibt die Spannung in der Gemeinschaft hoch, unterstrichen durch einen nächtlichen Fehlalarm, der die Feuerwehr erneut in Atem hielt.

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KO KOSMO-Redaktion
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