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STRANDUNG

Gestrandeter Riesen-Pottwal wird jetzt mit Kettensägen zerlegt, bevor er explodiert

Gestrandeter Riesen-Pottwal wird jetzt mit Kettensägen zerlegt, bevor er explodiert
Symbolfoto. Ende 2024 strandete ein Wal auch in Colombo, Sri Lanka. FOTO: EPA-EFE/CHAMILA KARUNARATHNE
2 Min. Lesezeit |

Fachleute zerlegen einen gestrandeten Pottwal auf der Insel Sylt in kleinere Teile, um eine Explosion zu verhindern. Fachleute kämpfen mit den eisigen Temperaturen und schwierigen Werkzeugen, um die Zerlegung schnell abzuschließen.

Auf der Insel Sylt, in Hörnum, wird ein gestrandeter Pottwal in kleinere Teile zerlegt. Wolf Paarmann, der Sprecher des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein, informierte die Deutsche Presse-Agentur. Zwei Spezialisten mit speziellen Messern wurden engagiert, um die Arbeiten noch am selben Tag zu beenden, erklärte Paarmann. Die eisigen Temperaturen erschweren die Zerlegung, da der Wal teilweise gefroren ist.

Zerlegung des Pottwals

Auch das eingesetzte Werkzeug bereitet Schwierigkeiten. Timo Arp, ein Schlachter aus der Gemeinde Jagel in Schleswig-Holstein, äußerte gegenüber der dpa: „Es läuft nicht so, wie es soll, ich bräuchte eine ordentlichere Motorsäge.“. Die schiere Größe des Wals stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Der Walbulle misst 14,3 Meter. Er wurde am Montag bei steigendem Wasser mithilfe eines Traktors und eines Raupenfahrzeugs an den Strand nahe dem Hörnumer Hafen transportiert. Noch am selben Abend begannen Fachleute mit der Zerlegung. Sie entfernten den Unterkiefer mit Messern, einer Kettensäge und einer Baggerschaufel.

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Sicherheitsmaßnahmen

Aus Sicherheitsgründen, da der Kadaver explodieren und dabei Gase freisetzen könnte, hat die Polizei den Strandbereich um den Wal für Schaulustige gesperrt. Man will die Teile des 10 bis 15 Tonnen schweren Tieres in Containern zu einer Tierkörperverwertungsanlage in der Gemeinde Jagel bringen. Dort planen Experten der Tierärztlichen Hochschule Hannover eine Untersuchung des Wals. Ein Team des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung aus Büsum wird sich unter anderem mit der möglichen Todesursache befassen.

Der Weg des Meeressäugers in die Nordsee vor Sylt und die Ursache seines Todes sind laut Experten bisher noch ungeklärt.

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KO KOSMO-Redaktion
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