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Gewaltverbrechen

Als Polizisten verkleidet: Ehepaar entführt und vergewaltigt Ex-Partner

Als Polizisten verkleidet: Ehepaar entführt und vergewaltigt Ex-Partner
FOTO: iStock/Niklas Emmoth
2 Min. Lesezeit |

Mit falschen Polizeiuniformen und Handschellen entführten sie ihr Opfer und vergingen sich an ihm. Nun müssen beide Täter für mehr als sieben Jahre hinter Gitter.

Ein Paar in Schweden muss für mehrere Jahre ins Gefängnis, nachdem es einen Mann entführt und vergewaltigt hat. Das Gericht verhängte gegen beide Täter eine Haftstrafe von jeweils sieben Jahren und sechs Monaten. Dem Opfer wurde eine Entschädigung in Höhe von 400.000 schwedischen Kronen (umgerechnet etwa 36.360 Euro) zugesprochen.

Die Täter gingen bei ihrem Verbrechen mit erschreckender Raffinesse vor. Sie täuschten eine polizeiliche Alkoholkontrolle vor, wofür sie sich mit Masken, Perücken und Polizeiuniformen ausstatteten. Wie die schwedische Nachrichtenagentur TT unter Berufung auf die Fachpublikation „Dagens Juridik“ berichtet, legten sie dem Mann Handschellen an und brachten ihn zu einer Baustelle.

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Brutale Vorgehensweise

Dort fesselten sie auch seine Füße und vergingen sich sexuell an ihm. Hinter der Tat steckte offenbar ein persönliches Motiv. Die Frau hatte ihren ehemaligen Partner der Vergewaltigung beschuldigt – ein Vorwurf, den dieser stets zurückgewiesen hatte.

Das Gericht in Schweden stufte die Straftat als besonders schweren Fall von Selbstjustiz und Racheakt ein. Die vergleichsweise hohe Haftstrafe von mehr als sieben Jahren sowie die angeordnete Entschädigungszahlung spiegeln die besondere Brutalität und die sorgfältige Planung der Tat wider. Für Sexualdelikte gelten diese Strafen im schwedischen Rechtssystem als außergewöhnlich hoch.

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KO KOSMO-Redaktion
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