Die Ermittlungen im Mordfall Charlie Kirk schreiten voran. Polizei und FBI konnten nicht nur die Fluchtroute des Täters nachvollziehen, sondern auch die Tatwaffe sicherstellen, wie US-Sicherheitsbehörden bei einer Pressekonferenz bekannt gaben.
Die Ermittler verfügen bereits über Bildmaterial des Verdächtigen und wissen, dass es sich um einen Mann handelt. Allerdings ist noch unklar, wie weit er sich vom Tatort entfernt haben könnte. Nach FBI-Einschätzung dürfte der Gesuchte „im Studentenalter“ sein, was ihm vermutlich half, auf dem Campus der Utah Valley University nicht aufzufallen.
Der tödliche Schuss ereignete sich während einer Veranstaltung an der Universität. Das gesamte Gelände wurde nach dem Vorfall evakuiert und bleibt bis zum 14. September geschlossen.
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Warnung vor Vorverurteilungen
Kommissar Bo Mason aus Utah warnte bei der Pressekonferenz vor voreiligen Verdächtigungen: „Wir haben mehrere Personen überprüft, die sich als unschuldig erwiesen haben. Trotzdem wurden diese Menschen bereits bedroht.“ Wir appellieren daher an die Öffentlichkeit, Zurückhaltung zu üben. Diese Personen stehen nicht unter Verdacht und haben keinerlei Belästigung verdient.
Zwei Personen waren zunächst festgenommen worden, wurden jedoch nach gründlicher Überprüfung wieder freigelassen, da sie nicht mit der Tat in Verbindung standen. Ein weiterer Verdächtiger wurde nach Vernehmung freigelassen, da keine ausreichenden Beweise für eine Anklage vorlagen.
Gleichzeitig gab Mason Einblick in den Ermittlungsstand: „Wir konnten die Bewegungen des Täters nachverfolgen. Er betrat den Campus, wir haben seine Spur bis aufs Dach verfolgt. Nach den Schüssen konnten wir beobachten, wie er vom Gebäude sprang und vom Gelände flüchtete.„
Tatwaffe gefunden
Unsere Ermittler haben die umliegenden Gebiete durchkämmt. Wir verfügen über aussagekräftiges Bildmaterial des Verdächtigen, werden dieses jedoch vorerst zurückhalten. Sollten wir ihn nicht ausfindig machen können, werden wir die Aufnahmen an die Medien weitergeben und die Bevölkerung um Mithilfe bitten.
Das FBI arbeitet eng mit lokalen und staatlichen Ermittlern zusammen und wertete bereits Videoaufnahmen vom Tatort aus. Die Bundesbehörde bittet die Öffentlichkeit insbesondere um die Einsendung von Fotos und Videos aus der Zeit des Vorfalls.
In einem bewaldeten Areal, durch das der Täter geflohen war, konnten die Ermittler das Tatgewehr sicherstellen. Zudem wurden ein Handabdruck sowie Unterarmabdrücke des Verdächtigen gesichert, die nun analysiert werden.
Der Täter befindet sich weiterhin auf der Flucht, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Behörden führen einen großangelegten Sucheinsatz durch.