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Attentat

Trump-Aktivist Kirk bei Auftritt erschossen – Täter flüchtig (VIDEO)

Trump-Aktivist Kirk bei Auftritt erschossen – Täter flüchtig (VIDEO)
FOTO: EPA/CRISTOBAL HERRERA-ULASHKEVICH/X
3 Min. Lesezeit |

Der bekannte rechtskonservative US-Aktivist Charlie Kirk ist nach einem Attentat an einer Universität in Utah ums Leben gekommen. Wie CBS berichtet, diskutierte der 31-Jährige unmittelbar vor seiner Erschießung mit anwesenden Studenten über Waffengewalt in den Vereinigten Staaten.

Charlie Kirk wurde während einer öffentlichen Debatte an der Utah Valley University erschossen, als er gerade eine Frage zur Waffengewalt in den USA beantwortete. Augenzeugenberichten zufolge fiel ein einzelner Schuss, der Kirk am Hals traf, woraufhin Panik unter den Anwesenden ausbrach und zahlreiche Personen in Deckung gingen.

Für landesweite Kontroversen sorgte Kirk im vergangenen Jahr, als er nur eine Woche nach einem Schulmassaker in Nashville mit provokanten Äußerungen an die Öffentlichkeit trat. „Man wird niemals in einer Gesellschaft mit einer bewaffneten Bürgerschaft leben, in der es keinen einzigen Waffentoten gibt“, erklärte er damals während einer Podiumsdiskussion. „Das ist Unsinn. Aber ich denke, es ist es wert.“

Kirk führte seinen Gedankengang weiter aus: „Ich denke, es ist ein vernünftiger Deal, einen Preis von leider einigen Waffentoten jedes Jahr zu haben, damit wir den zweiten Verfassungszusatz zum Schutz unserer anderen von Gott gegebenen Rechte haben können.“ Nun wurde er selbst Opfer jener Waffengewalt, deren gesellschaftliche Akzeptanz er propagierte.

WARNUNG: Das folgende Video enthält verstörende Szenen.

Trumps Vertrauter

Der Trump-Vertraute Kirk hatte besonders in jüngeren Wählerschichten eine beachtliche Anhängerschaft und fungierte für den US-Präsidenten nicht nur als ideologischer Impulsgeber, sondern auch als strategischer Berater. US-Präsident Donald Trump bestätigte Kirks Tod auf Truth Social und würdigte ihn als „legendär“ und als jemanden, der die Jugend der USA wie kein anderer verstand. Zudem ordnete er an, die Flaggen landesweit auf Halbmast zu setzen.

Kaum eine Persönlichkeit außerhalb der Regierung verfügte über vergleichbaren Einfluss auf den „Commander-in-Chief“ (US-Oberbefehlshaber) wie der republikanische Nachwuchsstar. Informierten Kreisen zufolge spielte Kirk bei der Zusammenstellung des aktuellen Trump-Kabinetts eine entscheidende Rolle.

In seiner persönlichen Würdigung betonte Trump: „Niemand verstand die Jugend der Vereinigten Staaten von Amerika besser oder hatte ein besseres Gespür für sie als Charlie. Er wurde von ALLEN geliebt und bewundert, insbesondere von mir, und nun ist er nicht mehr unter uns.“ Bereits zuvor hatte der Präsident erklärt, Kirk habe durch seinen Einfluss bei jungen Wählern maßgeblich zu seiner Wiederwahl beigetragen.

Konservative Jugendarbeit

Kirk stand an der Spitze von Turning Point USA, der einflussreichsten konservativen Jugendorganisation des Landes, die er bereits im Alter von 18 Jahren ins Leben gerufen hatte. Die Organisation unterhielt Niederlassungen an mehr als 850 Hochschulen, wo sie Studierende zur Wahl registrierte, konservative Redner an die Campusse holte und ein landesweites Netzwerk rechter Studentenvertreter koordinierte.

Seine Veranstaltungen an Universitäten im gesamten Land zogen regelmäßig ein großes Publikum an. Der Gouverneur von Utah, Spencer Cox, bezeichnete den Vorfall am Mittwochabend als „politisches Attentat“.

FBI-Direktor Kash Patel teilte mit, dass eine Person zur Befragung festgenommen und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt worden sei.

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KO KOSMO-Redaktion
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