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Familienstreit

Eskalation in Favoriten: WEGA stoppt bewaffneten Ehemann

Eskalation in Favoriten: WEGA stoppt bewaffneten Ehemann
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Mit Küchenmesser und Schreckschusspistole bewaffnet flüchtete er nach Drohungen gegen seine Familie. Die WEGA stoppte den 33-Jährigen in Wien-Favoriten.

Nach einem Streit mit seiner 29-jährigen Ehefrau wurde ein 33-jähriger Österreicher in der Nacht zum Dienstag festgenommen. Der Vorfall ereignete sich gegen 0:45 Uhr, als die Auseinandersetzung eskalierte und der Mann sowohl seine Frau als auch deren Vater bedroht haben soll. Im Anschluss an die Drohungen nahm der 33-Jährige ein Küchenmesser an sich und verließ die Wohnung.

Erfolgreiche Fahndung

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein und konnte den Verdächtigen wenig später in seinem Fahrzeug im Bereich der Troststraße in Wien lokalisieren. Beamte der Spezialeinheit WEGA (Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung) stoppten das Auto und stellten bei der Durchsuchung neben einem Küchenmesser auch eine Schreckschusspistole sicher.

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Die WEGA ist eine Spezialeinheit der Wiener Polizei, die bei besonders gefährlichen Einsätzen wie bewaffneten Bedrohungslagen zum Einsatz kommt und rund um die Uhr im Stadtgebiet einsatzbereit ist. Die Ausbildung der WEGA-Beamten gilt als eine der härtesten innerhalb der österreichischen Exekutive und umfasst ein sechsmonatiges Basistraining, um auf komplexe Einsatzszenarien vorbereitet zu sein.

📍 Ort des Geschehens

Rechtliche Konsequenzen

Die weiteren Ermittlungen brachten zudem ans Licht, dass der 33-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Behörden verhängten gegen den Mann ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot.

Der Fall reiht sich in eine beunruhigende Statistik ein: Über 10.000 Fälle häuslicher Gewalt wurden 2024 in Wien registriert, wobei die Zahl der polizeilichen Betretungs- und Annäherungsverbote erneut angestiegen ist. Opferschutzorganisationen wie die Wiener Interventionsstelle berichten von einer weiterhin hohen Auslastung ihrer Beratungsstellen.

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Der Tatverdächtige befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.

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KO KOSMO-Redaktion
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