Zwischen Treppe und Hauswand eingeklemmt, konnte sich die Katze nur mit lautem Miauen bemerkbar machen. Fünf Feuerwehrleute rückten zur ungewöhnlichen Rettungsaktion aus.
In Kufstein geriet eine Katze in eine äußerst prekäre Situation, als sie mit dem Kopf in einer Wandspalte feststeckte. Zur Befreiung des Tieres musste ein fünfköpfiges Team der örtlichen Feuerwehr anrücken. Der Vierbeiner hatte offenbar versucht, sich im Treppenhaus eines Mehrparteienhauses in der Sudetendeutschen Straße durch eine enge Öffnung zu zwängen. Das Vorhaben scheiterte jedoch kläglich, und das grau-weiß gemusterte Tier blieb mit dem Kopf zwischen Treppe und Hauswand eingeklemmt zurück.
Dem Tier blieb nichts anderes übrig, als durch lautes Miauen auf seine Notlage aufmerksam zu machen. Die Besitzerin hörte die verzweifelten Rufe und alarmierte umgehend Hilfe.
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Ungewöhnlicher Einsatz
Die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Kufstein sind zwar mit verschiedensten Tiereinsätzen vertraut – etwa wenn Spinnen in Wohnräumen oder Tauben in Lichtschächten für Aufregung sorgen – doch die Meldung „Katze in Wand“ am Donnerstagnachmittag sorgte selbst bei den erfahrenen Rettern für Verwunderung.
„Zunächst haben wir sehr behutsam mit einem Stemmeisen die Rigipswand (Gipskartonwand) geöffnet“, erklärt Gregor Held, der Kommandant der Stadtfeuerwehr Kufstein. „So konnten wir die genaue Position des Katzenkopfes lokalisieren.“
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Erfolgreiche Rettung
Nach dieser ersten Orientierung begannen die Feuerwehrleute mit großer Vorsicht und Feingefühl, eine Blechkante zur Seite zu biegen. Währenddessen bemühten sie sich, das verängstigte Tier zu beruhigen.
Nach etwa einer Viertelstunde folgte der erlösende Moment: Ein sanftes Miauen signalisierte die erfolgreiche Befreiung! Thomas Guglberger von der Feuerwehr konnte das unverletzt gebliebene, zufrieden schnurrende Tier auf den Arm nehmen.
Die Samtpfote wurde umgehend der anwesenden Besitzerin übergeben, die das Tier vorsorglich zu einer tierärztlichen Untersuchung brachte.
Während der Tierarzt seine Leistungen in Rechnung stellte, war der Einsatz für die Feuerwehr eine kostenlose Selbstverständlichkeit.