Mit falschen Versprechen und einer Tasche voller gefälschter Geldscheine lockten sie einer Rentnerin wertvolle Goldbarren aus der Hand. Jetzt sucht die Polizei die Betrüger.
Eine ältere Frau ist in Köln einem ausgeklügelten Betrug zum Opfer gefallen. Die Polizei berichtet, dass zwei Männer sich der Frau als internationale Investoren präsentierten und zunächst vorgaben, an einem Rennpferd interessiert zu sein. Nach einem ersten Kontakt in Mailand erweiterten die Betrüger ihr Täuschungsmanöver um ein angebliches Goldgeschäft.
Die Rentnerin aus dem Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) ließ sich überzeugen und händigte im Jänner in der Lobby eines Hotels in der Kölner Innenstadt Goldbarren mit einem Wert von mehreren hunderttausend Euro an einen der Täter aus. Im Gegenzug erhielt sie eine Tasche, die vermeintlich Bargeld im nahezu doppelten Wert des Goldes enthielt. Bei den eingeschweißten 200-Euro-Scheinen handelte es sich jedoch um Fälschungen.
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Täter-Beschreibung
Die Ermittler fahnden nun mit Phantombildern nach den beiden unbekannten Tatverdächtigen, deren Alter auf 55 bis 75 Jahre geschätzt wird. Der erste Verdächtige wird als etwa 55-jähriger, schlanker Mann von rund 180 cm Größe beschrieben. Er hat schwarze, nach hinten gekämmte oder gegelte Haare und trägt ein weißes Hemd, einen dunklen Anzug mit Krawatte sowie schwarze Schuhe.
Zu seinen auffälligen Merkmalen zählen eine rot-goldene Rolex, eine Brille, ein Schweizer Akzent und ein indisches Erscheinungsbild. Er nutzt einen schwarzen Mercedes. Der zweite Tatverdächtige ist ungefähr 75 Jahre alt, hat weiße Haare und einen weißen Bart. Er trägt ein gemustertes weißes Hemd, einen dunklen Anzug und eine schwarze Kappe.
Die Ermittlungsbehörden bitten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung der Täter.
Gleichzeitig warnen sie vor ähnlichen Betrugsmaschen.
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