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Betrugswarnung

Vorsicht bei Online-Schnäppchen: Pellets bezahlt, nichts geliefert

Vorsicht bei Online-Schnäppchen: Pellets bezahlt, nichts geliefert
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Heizkosten sparen klingt verlockend – doch hinter günstigen Online-Angeboten für Pellets und Brennholz lauern oft Betrüger mit einer simplen, aber effektiven Masche.

Zu Beginn der Heizsaison schlägt die Polizei Alarm: Betrüger haben es auf Kunden abgesehen, die Pellets und andere Heizmaterialien wie Briketts oder Brennholz online bestellen. Die Masche ist einfach, aber wirkungsvoll – nach erhaltener Vorauszahlung liefern die Täter die bezahlte Ware nicht. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich veröffentlichte am Montag eine entsprechende Warnung vor gefälschten Webshops. Diese täuschen mit professionellem Erscheinungsbild und locken potenzielle Opfer mit auffällig niedrigen Preisen. Die Behörde empfiehlt grundsätzliche Skepsis und eine genaue Überprüfung jedes Anbieters. Ein fehlendes oder mangelhaftes Impressum sollte als deutliches Warnsignal verstanden werden – in solchen Fällen rät die Polizei vom Kauf ab.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte vor einer Bestellung den Namen des Anbieters zusammen mit Stichworten wie „Betrug“, „Fake“, „Erfahrung“ oder „Problem“ in eine Suchmaschine eingeben. So lassen sich Warnungen und Erfahrungsberichte anderer Kunden finden. „Extreme Preisnachlässe und Angebote, die weit unter dem marktüblichen Durchschnitt liegen, sind ein starkes Alarmzeichen für einen Fake-Shop“, warnt die Polizei. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn zunächst verschiedene Zahlungsmethoden angeboten werden, am Ende des Bestellvorgangs jedoch nur noch Banküberweisung im Voraus möglich ist. In diesem Fall sollte der Kaufvorgang sofort abgebrochen werden, da Vorauszahlungen keinerlei Käuferschutz bieten.

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Gefahr bei Kleinanzeigen

Bei Transaktionen über Kleinanzeigenportale versuchen Betrüger laut Exekutive häufig, die Sicherheitsmechanismen der Plattform zu umgehen. Sie drängen auf Kommunikation via E-Mail oder Messenger-Dienste. Die Polizei rät dringend, sämtliche Bestellvorgänge ausschließlich über die jeweilige Plattform abzuwickeln.

„Weigert sich die Verkäuferin oder der Verkäufer, ist das ein klares Alarmsignal.“

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KO KOSMO-Redaktion
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