Ein verhinderter Zigarettenkauf eskalierte in Wien-Brigittenau dramatisch: Ein 67-Jähriger mit Rollator zückte ein Messer und drohte einem Helfer mit dem Tod.
Am Sonntagabend kam es in Wien-Brigittenau zu einem Zwischenfall, als ein 67-Jähriger in einer Tankstelle die Fassung verlor. Der Mann, der mit einem Rollator unterwegs war, reagierte äußerst aggressiv, nachdem ihm ein Angestellter aufgrund eines bestehenden Hausverbots den Kauf von Zigaretten verweigerte. Laut Polizeiangaben begann er daraufhin, im Verkaufsraum zu randalieren.
Ein 52-jähriger Kunde schritt ein und versuchte, die Lage zu entschärfen, indem er den aufgebrachten Mann nach draußen begleitete. Vor der Tankstelle nahm der Konflikt jedoch eine gefährliche Wendung: Der Senior zückte unvermittelt ein Messer und drohte seinem Begleiter mit dem Tod.
⇢ Affäre endet im Blutbad – Messerattacke in Favoriten
Festnahme erfolgt
Der Täter verließ anschließend zu Fuß den Tatort, wurde jedoch kurze Zeit später von Beamten der Polizeiinspektion Vorgartenstraße gestellt und vorläufig in Gewahrsam genommen. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte zwei Messer, darunter eines mit einer 20 Zentimeter langen Klinge.
Nach Auskunft der Polizei zeigte sich der 67-Jährige teilweise geständig.
Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung erstattet.