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Eifersuchtsdrama

Affäre endet im Blutbad – Messerattacke in Favoriten

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Symbolbild FOTO: iStock

Blutiger Showdown auf offener Straße: Als ein Syrer das Wohnhaus verlässt, trifft er auf den betrogenen Ehemann seiner Geliebten – mit dramatischen Folgen.

Ein blutiger Ehekonflikt erschütterte am Samstag Wien-Favoriten. Auf der Quellenstraße, unweit der Absberggasse und außerhalb der dort geltenden Waffenverbotszone, spielte sich gegen Mittag ein Drama ab, das in mehreren Messerstichen gipfelte. Genau um 12 Uhr verließ ein 27-jähriger Syrer ein Wohngebäude, in dem auch ein 48-jähriger türkischer Staatsbürger seinen Wohnsitz hat. Der jüngere Mann war an dieser Adresse nicht gemeldet – wie sich herausstellte, unterhielt er offenbar eine Affäre mit der deutlich jüngeren Ehefrau des 48-Jährigen.

Das Timing hätte nicht ungünstiger sein können: Beim Verlassen des Hauses traf der Syrer direkt auf den heimkehrenden Ehemann. Der 48-Jährige erkannte sofort die Situation und reagierte mit extremer Wut. In seiner Ehre verletzt, attackierte er den vermeintlichen Nebenbuhler mit einem Messer.

Brutaler Kampf

Der Angegriffene versuchte sich mit allen Mitteln zu verteidigen, wodurch ein heftiger Kampf zwischen den beiden Männern entbrannte. Im Verlauf der Auseinandersetzung stürzten beide Kontrahenten zu Boden. Der 27-jährige Syrer erlitt dabei mehrere Stichwunden.

Passanten, die Zeugen des brutalen Kampfes wurden, alarmierten umgehend die Einsatzkräfte. Wie die Polizei später bestätigte, wurden beide Beteiligten vorläufig festgenommen. Die Beamten stellten die mutmaßliche Tatwaffe sicher, während Sanitäter der Berufsrettung den schwer verletzten Syrer erstversorgten und anschließend in ein Krankenhaus transportierten.

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Laufende Ermittlungen

Der türkische Staatsangehörige streitet ab, seinen Kontrahenten mit dem Messer verletzt zu haben. Die Ermittlungen laufen derzeit wegen des Verdachts der gegenseitigen absichtlich schweren Körperverletzung. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat den Fall übernommen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden beide Männer in eine Justizanstalt eingeliefert.