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Erdbeben

Japan von Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert – Tsunami-Warnung ausgelöst

Japan von Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert  – Tsunami-Warnung ausgelöst
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Kyushu bebt – und mit der Insel zittern auch globale Lieferketten. Ein Erdbeben der Stärke 7,1 trifft eine Region mit weltweiter Bedeutung.

Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat heute die südjapanische Insel Kyushu getroffen. Rund 40.000 Haushalte waren vorübergehend ohne Stromversorgung. Das Bahnunternehmen JR Kyushu setzte sämtliche Zugverbindungen aus – betroffen waren auch die Hochgeschwindigkeitsstrecken.

Für die Präfektur Kumamoto sowie benachbarte Gebiete gaben die Behörden eine Tsunami-Warnung heraus; erwartet wurden Wellen von bis zu einem Meter Höhe. Die Tsunami-Warnung wurde später wieder aufgehoben, nachdem lediglich kleinere Tsunami-Wellen beobachtet worden waren. Die japanische Atomaufsichtsbehörde erklärte, dass aus keinem der Kernkraftwerke in der betroffenen Region Unregelmäßigkeiten gemeldet worden seien.

Industrie betroffen

In der erschütterten Region unterhalten bedeutende Technologieunternehmen große Produktionsstandorte – darunter Sony sowie TSMC, der weltweit führende Halbleiter-Auftragsfertiger. Ein Sprecher von Sony teilte mit, man überprüfe derzeit die Situation in den betroffenen Werken. Vom taiwanischen Chiphersteller TSMC war zunächst keine Reaktion zu erhalten.

Japan zählt zu den seismisch aktivsten Ländern der Erde und liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring.

Die Präfektur Kumamoto war bereits vor einem Jahrzehnt von einem schweren Erdbeben getroffen worden.

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KO KOSMO-Redaktion
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