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Kriminalfall

Vermisste Grazer Influencerin: Das sagt die Polizei zu den Blutspuren

Vermisste Grazer Influencerin: Das sagt die Polizei zu den Blutspuren
(FOTO: Screenshot / Instagram)
2 Min. Lesezeit |

Nach der Festnahme eines 31-Jährigen im Fall der verschwundenen Influencerin schweigen seine Verwandten. Die Polizei setzt nun auf die Befragung des Hauptverdächtigen.

Ein 31-jähriger Mann, der im Zusammenhang mit dem Verschwinden einer Influencerin festgenommen wurde, steht im Zentrum der polizeilichen Ermittlungen in Graz. Für seine beiden Verwandten, die ebenfalls in Gewahrsam sind, sollte die Staatsanwaltschaft am Freitag über eine mögliche Untersuchungshaft entscheiden. Der Bruder und der Stiefvater des Hauptverdächtigen – beide slowenische Staatsbürger mit Wohnsitz in Graz – befinden sich derzeit in der Justizanstalt Graz-Jakomini.

Bei den bisherigen Vernehmungen zeigten sie sich wenig auskunftsfreudig. Die Ermittler setzen nun große Hoffnungen auf die direkte Befragung des 31-Jährigen. Ein Polizeisprecher bezeichnete dies als „nächsten größeren Schritt“ in den Ermittlungen.

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Erfolglose Suche

Die Bemühungen, die vermisste Frau zu finden, blieben bislang ohne Erfolg. Zuletzt durchsuchten slowenische Polizeikräfte ein Grundstück von Angehörigen des Verdächtigen in der Nähe von Maribor. Die Festnahme des 31-Jährigen erfolgte am Montagabend nahe eines Casinos südlich des Grenzübergangs Spielfeld/Sentilj, nachdem er sich in unmittelbarer Nähe seines brennenden Fahrzeugs aufgehalten hatte.

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Ungeklärte Spuren

Medienberichte über angebliche Blutspuren an den Schuhen des Verdächtigen konnten von offizieller Seite nicht bestätigt werden. Diese Spuren sollen beim ersten Polizeikontakt am vergangenen Sonntag bemerkt worden sein, als der Mann die Wohnungstür der Influencerin öffnete. Damals gab er an, er kümmere sich um den Hund der Grazerin.

Bei späteren Untersuchungen der Wohnung fanden die Ermittler allerdings keine Hinweise auf eine Gewalttat. Die Ermittlungsarbeiten dauern an, wobei die Vernehmung des Hauptverdächtigen möglicherweise entscheidende neue Erkenntnisse liefern könnte.

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KO KOSMO-Redaktion
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