Mit der Stärke 7,6 rüttelte ein Beben den Nordosten Japans durch. Die Erschütterung brachte Menschen zu Fall, ließ Gebäude schwanken und löste einen Tsunami aus.
Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,6 erschütterte am späten Montagabend den Nordosten Japans. Erschreckende Videoaufnahmen dokumentieren die gewaltige Wucht des Bebens, das Gebäude zum Schwanken brachte und einen Tsunami auslöste. Laut japanischer Meteorologiebehörde (JMA) lag das Epizentrum etwa 80 Kilometer vor der Küste der Präfektur Aomori in 53 Kilometern Tiefe.
Wie der Telegraph berichtet, folgte dem Beben, das die Küste gegen 23 Uhr traf, eine starke Flutwelle. Die JMA gab daraufhin Warnungen für die Präfekturen Hokkaido, Aomori und Iwate heraus. In mehreren Häfen wurden Tsunamiwellen mit Höhen von bis zu 71 Zentimetern gemessen.
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Extreme Erschütterungen
Die zunächst ausgegebene Tsunamiwarnung wurde später von den Behörden wieder aufgehoben. In Hachinohe in der Präfektur Aomori erreichte das Beben auf der japanischen Erdbebenskala, die von 1 bis 7 reicht, den Wert „obere 6“. Bei dieser Intensität ist es praktisch unmöglich, aufrecht zu stehen oder sich fortzubewegen – man kann sich nur kriechend fortbewegen.
Derartige Erschütterungen können schwere Möbelstücke umwerfen und führen in vielen Gebäuden zu Schäden an Wandfliesen und Fensterscheiben.
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Dramatische Aufnahmen
Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Gebäude und parkende Fahrzeuge durch die heftigen Erdstöße ins Wanken geraten. Eine weitere Aufnahme zeigt einen verängstigten Mann in seiner Wohnung, der beobachtet, wie die Lampen während des Bebens wild hin und her schwingen.
In einem dritten Video ist das durchdringende Heulen einer Sirene zu hören, die die Bevölkerung vor der nahenden Gefahr warnt.